Dienstag, Mai 17, 2022

Kastanienquartier in Werne: Letzte Schlüsselübergabe ist erfolgt

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Wer­ne. Her­ein­spa­ziert in das Kas­ta­ni­en­quar­tier an der Hors­ter Stra­ße: Dort, wo frü­her über 100 Jah­re lang die Wie­ha­gen­schu­le ihr Zuhau­se hat­te, sind 28 moder­ne Wohn­ein­hei­ten ent­stan­den. Die Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft (WBG) Lünen und das Archi­tek­tur­bü­ro Ass­mann stell­ten am Mon­tag (20. Dezem­ber) Ver­tre­tern aus Poli­tik und Ver­wal­tung das Ergeb­nis vor.

„Wir wur­den gefragt, ob wir tat­säch­lich so bau­en, wie die Zeich­nun­gen es ver­spro­chen haben. Ja, es ist Rea­li­tät. Das Kas­ta­ni­en­quar­tier ist eine Visi­ten­kar­te für Wer­ne, das auch bezahl­ba­ren Wohn­raum benö­tigt“, sag­te WBG-Geschäfts­füh­rer Rai­ner Heu­brock zu den Gäs­ten. Mit der Ver­wal­tung und Wer­ner Hand­werks­fir­men habe man her­vor­ra­gend zusam­men gear­bei­tet. „Wir sind bereit dazu, noch mehr in Wer­ne zu bauen.“

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Die Hälf­te der Woh­nun­gen wird bekannt­lich öffent­lich geför­dert, die ande­re Hälf­te ist frei finan­ziert ent­stan­den. Mit­te Juli waren die ers­ten Bege­hun­gen erfolgt, ins­ge­samt gab es weit über 150 Inter­es­sen­ten. Nun sind die letz­ten Schlüs­sel über­ge­ben wor­den. „Die Nach­fra­ge ist da. Wir hät­ten die Woh­nun­gen dop­pelt, ja sogar drei­fach ver­ge­ben kön­nen“, berich­te­te WBG-Pro­ku­rist Hein­rich Moch.

Nun ist auch der vor­de­re Gebäu­de­teil des Kas­ta­ni­en­quar­tiers an der Hors­ter Stra­ße bezugs­fer­tig. Foto: Wagner

Die Wohn­flä­che pro Haus liegt bei 900 Qua­drat­me­tern. Die 28 Wohn­ein­hei­ten bie­ten mit 14 Ein­hei­ten á 47 Qua­drat­me­ter, sechs Ein­hei­ten á 62 Qua­drat­me­ter, eben­falls sechs Ein­hei­ten á 77 Qua­drat­me­ter sowie zwei Ein­hei­ten á 92 Qua­drat­me­ter ver­schie­de­ne Zuschnitte.

„Wir rei­ßen nicht ger­ne Schu­len ab, aber hier hat eine schö­ne Ent­wick­lung mit einem star­ken Part­ner statt­ge­fun­den“, zeig­te sich Bür­ger­meis­ter Lothar Christ beim Orts­ter­min begeis­tert. Das Ein­fü­gen des Quar­tiers in die Umge­bung sei gelun­gen, in Sachen Nach­hal­tig­keit habe die WBG mehr getan als erwartet.

Rund­gang durch die hel­len und moder­nen Woh­nun­gen mit WBG-Geschäfts­füh­rer Rai­ner Heu­brock (von rechts), Bür­ger­meis­ter Lothar Christ und Rats­frau Cor­ne­lia Oßwald-Blasch­ke (SPD). Foto: Wagner

Bei einem Rund­gang durch die hel­len Woh­nun­gen konn­ten sich unter ande­rem auch Uta Lei­sen­tritt, Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses für Stadt­ent­wick­lung, sowie Stadt­pla­ner Ralf Bül­te vom gelun­ge­nen Pro­jekt­ab­schluss über­zeu­gen. Die Ener­gie­ge­win­nung gelingt im Kas­ta­ni­en­quar­tier mit Geo­ther­mie und Pho­to­vol­ta­ik. Geplant sind noch Lade­säu­len für Elek­tro­fahr­zeu­ge. Die Dächer sind begrünt.

„Wir sind fer­tig, so wie wir es ver­spro­chen haben – trotz Coro­na und Mate­ri­al-Eng­päs­se“, so das Schluss­wort von Rai­ner Heubrock.

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