Was ist Klimawandel? Warum sterben Tiere aus? Wie kann man die Umwelt besser schützen? Mit diesen und ähnlichen Fragen und ihren Antworten haben sich Kinder und Jugendliche in dem letzten Wettbewerb der Jugendhilfe Werne beschäftigt. Dafür haben sie jetzt den ersten Platz bei dem Westenergie-Klimaschutzpreis 2020 gewonnen. Foto: Jugendhilfe Werne
Was ist Klimawandel? Warum sterben Tiere aus? Wie kann man die Umwelt besser schützen? Mit diesen und ähnlichen Fragen und ihren Antworten haben sich Kinder und Jugendliche in dem letzten Wettbewerb der Jugendhilfe Werne beschäftigt. Dafür haben sie jetzt den ersten Platz bei dem Westenergie-Klimaschutzpreis 2020 gewonnen. Foto: Jugendhilfe Werne
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Werne. Die Sieger des diesjährigen Klimaschutzpreises der Stadt Werne und des Energieunternehmens Westenergie stehen fest und haben nun auch ihre Auszeichnungen und Preisgelder erhalten. Eigentlich sollte eine feierliche Übergabe im Rathaus stattfinden, doch nun müssen alle einsehen: Die Pandemie macht in diesem Frühjahr eine persönliche Preisübergabe unmöglich. Daher wurden die Sieger gestern im Rahmen einer Online-Siegerehrung geehrt.

Der Gewinner des Westenergie Klimaschutzpreises 2020 ist die Jugendhilfe Werne mit ihrem Projekt „Unsere grüne Erde“. Die Jugendhilfe freut sich nicht nur über eine Urkunde, sondern auch über ein Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro. Die Jugendhilfe unterstützt auf vielfältige Weise den Umweltschutz und setzt bei ihrer Arbeit auf Nachhaltigkeit. Zum einen setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe verstärkt auf Digitalisierung und sparen damit jede Menge Papier, bei erforderlichen Drucksachen wird Umweltpapier verwendet, es gibt Dienst-E-Bikes, um das Auto öfter stehen zu lassen und vieles mehr. Auf der anderen Seite ermuntert die Jugendhilfe mit ihren vielen Angeboten Kinder und ihre Eltern sich für den Klima- und Umweltschutz in Werne einzusetzen. 

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Den zweiten Platz beim Klimaschutzpreis von Westenergie und damit 750 Euro erhält der Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern „Natürliche Werne!“ für ihre vielzähligen unterschiedlichen Klimaschutzinitiativen. „Natürlich Werne!“ möchte mit seinen Aktionen möglichst viele Menschen für das Thema Klimaschutz sensibilisieren und zum Mitmachen anregen.

Der Förderverein der KiTa Pfiffikus freut sich über den dritten Preis beim Westenergie Klimaschutzpreis, verbunden mit 500 Euro Preisgeld. Die Kita setzt in ihrem Alltag auf Nachhaltigkeit. So wird das Mittagessen für die Kinder täglich frisch zubereitet. Der Salat und anderes Gemüse stammt aus den eigenen Hochbeten und Getränke gibt es nur aus Glasflaschen. Die Kita möchte auch in diesem Jahr weitere Projekte rund um die Nachhaltigkeit umsetzen und plant für jedes Kind Nasstaschen aus Stoff anzuschaffen, um auf Plastiktüten zukünftig zu verzichten.

Die feierliche Siegerehrung im Rathaus musste corona-bedingt entfallen. Gestern wurden die Siegerinnen und Sieger des Westenergie Klimaschutzpreises 2020 im Rahmen einer Online-Siegerehrung von Bürgermeister Lothar Christ und Dirk Wißel, Westenergie, geehrt. Der Klimaschutzpreis für 2021 wurde auch bereits wieder seitens Stadt und Westenergie ausgelobt. Screenshot: Westenergie

„Die vielen kreativen Ideen rund um den Schutz von Klima und Umwelt in unserer Stadt beeindrucken mich immer wieder. Umso schöner ist es, dieses Engagement gemeinsam mit Westenergie zu würdigen und auszuzeichnen. Ich finde es toll, dass sich immer mehr Menschen für den Umweltschutz einsetzen“, sagte Bürgermeister Lothar Christ. Dirk Wißel, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte: „Die eingereichten Projekte zeigen uns auch in diesem Jahr, wie wichtig den Menschen in Werne der Schutz von Umwelt und Natur ist. Das ist ein Ansporn für uns, dieses Bewusstsein bei den Menschen vor Ort weiterhin mit dem Klimaschutzpreis von Westenergie zu fördern. Der Westenergie Klimaschutzpreis 2021 ist bereits wieder gestartet.“

Seit 1995 macht der Westenergie Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. Und das Besondere: Keiner der Bewerber geht leer aus. Erhält ein Bewerber keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis.

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