Patrick Naber hat die erste Impfung mit AstraZeneca erhalten. Trotz starker Nebenwirkungen würde er sich immer wieder impfen lassen. Foto: Naber
Patrick Naber hat die erste Impfung mit AstraZeneca erhalten. Trotz starker Nebenwirkungen würde er sich immer wieder impfen lassen. Foto: Naber
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Werne. Der zweite Termin zur Impfung mit AstraZeneca stand am vergangenen Freitag in der Linderthalle auf dem Programm. 265 Lehr- und Erziehungskräfte nahmen daran teil, einige weniger als zuvor gedacht. Ob das an dem ganzen Wirbel um das Vakzine gelegen habe habe, konnte Dezernent Alexander Ruhe nicht bestätigen. Einer von den 265 Impfwilligen war Patrick Naber, 33 Jahre alter Sozialarbeiter der Jugendhilfe und ehemaliger Radrennfahrer. WERNEplus hat nach der Impfung mit ihm gesprochen.

Der eigentliche Termin zur Impfung mit AstraZeneca wurde ausgesetzt, am Freitag war es dann doch soweit. Hat Sie das ganze Hin- und Her in Ihrer Entscheidung, sich impfen zu lassen, beeinflusst?

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„Nein, für mich war sofort klar, das Angebot anzunehmen. Die Impfungen sind der richtige Weg raus aus der Pandemie. Wir konsumieren soviel Schädliches für den Körper, wie Billigfleisch oder Alkohol. Da sollte eigentlich niemand über Nicht-Impfen reden.

Drei Tage sind jetzt seit der Impfung vergangenen. Wie geht es Ihnen?

Ich habe alle Nebenwirkungen abgekriegt, die beschrieben werden. Heute bin ich immer noch schlapp und habe Gliederschmerzen, vor allem im unteren Rückenbereich. Ich bin froh, dass ich noch zuhause bleiben darf und erst morgen wieder zur Arbeit muss.

Haben Sie damit gerechnet, dass Ihr Körper so auf die Impfung reagiert?

Eigentlich nicht. 20 Minuten spazieren gehen, hauen mich mehr um als fünf Stunden auf dem Rennrad. Aber: Auch wenn die Nebenwirkungen mich voll erwischt haben, ich würde mich trotzdem immer wieder impfen lassen.

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