Spendenzusage der Sparkassenstiftung für das Kapuzinerkloster (von links): Bürgermeister Lothar Christ, Heinz Üttermeier, Pater Romuald, Rainer Steinweg und Martin Abdinghoff (Stiftung der Sparkasse an der Lippe). Foto: Wagner
Spendenzusage der Sparkassenstiftung für das Kapuzinerkloster (von links): Bürgermeister Lothar Christ, Heinz Üttermeier, Pater Romuald, Rainer Steinweg und Martin Abdinghoff (Stiftung der Sparkasse an der Lippe). Foto: Wagner
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Werne. „Erwarte das Unerwartete“: Mit diesem Satz leitete Pater Romuald Hülsken Mitte März keine Predigt, sondern die unerfreuliche Nachricht eines defekten Heizungssystems ein. Es folgte ein Spendenaufruf, der hohe Wellen schlug. Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung sei überwältigend, so Pater Romuald. In die Unterstützer reihte sich nun auch die Sparkassenstiftung ein und leistete beachtliche Nachbarschaftshilfe.

Mit den gleichen Worten wie der Klosterguardian eröffnete am Donnerstag (22. April) Martin Abdinghoff, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Stiftung, das Gespräch, an dem auch Bürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender Lothar Christ teilnahm. „Wir haben uns einstimmig und ohne zu zögern für eine großzügige Unterstützung des Klosters ausgesprochen“, sagte Abdinghoff. Mit einem mittleren fünfstelligen Betrag werde die Stiftung der Sparkasse an der Lippe dafür Sorge tragen, dass die Finanzierung des gesamten Vorhabens gesichert ist.

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Mitte März stellten die Kapuziner fest, dass die Heizungsanlage des Klosters in Werne defekt ist. Eine umfangreiche Erneuerung des Leitungssystems ist erforderlich, um Schäden an den Fundamenten der Kirche und des Klosters abzuwenden. Kurz nach Ostern haben die Arbeiten, die schon sichtbare Fortschritte machen, begonnen. „Wir rechnen noch mit vier Wochen, bevor wir an die nächsten Handwerker übergeben“, berichtete Rainer Steinweg vom gleichnamigen Betrieb für Heizungsbau und sanitäre Installationen. Für die aufwändigen Arbeiten im Kloster kalkuliert Pater Romuald weiterhin mit Kosten in Höhe von mindestens 80.000 Euro.

Klaus Lahne von der Firma Steinweg hat im Kloster alle Hände voll zu tun. Die Arbeiten machen aber Fortschritte und sollen in rund vier Wochen abgeschlossen sein. Foto: Wagner
Klaus Lahne von der Firma Steinweg hat im Kloster alle Hände voll zu tun. Die Arbeiten machen aber Fortschritte und sollen in rund vier Wochen abgeschlossen sein. Foto: Wagner

Martin Abdinghoff betonte: „Wir pflegen zum Kloster seit mehr als 40 Jahren eine gute nachbarschaftliche Beziehung. Da war es selbstverständlich, unterstützend in die Bresche zu springen.“ Lothar Christ hob die Bedeutung des Kapuzinerklosters für Werne und die enge Beziehung zu den Menschen dieser Stadt hervor. „Die Verbundenheit mit der Bevölkerung ist groß, was sich an der überragenden Spendenbereitschaft zeigt“, so der Bürgermeister abschließend.

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