Freude auf Normalität: Kitas starten mit vollem Angebot durch

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Werne. In der Außengastronomie ist in den vergangenen Tagen die Rückkehr zu mehr Normalität kaum zu übersehen gewesen. Ab Montag, 7. Juni, steht diese in besonderem Maße auch für Kindergartenkinder und deren Familien an, denn die Kita-Betreuung in NRW erfolgt dann wieder mit der vollen gebuchten Stundenzahl und ohne Gruppentrennung.

Auch in der Evangelischen Kita „Unter dem Regenbogen“ beginnt am Anfang der Woche wieder das volle Programm. Ab Montag stehen für die Kleinen alle Bereiche im neu gebauten Haus zur Verfügung. Die Einrichtung verfügt über ein großes Kindercafé, welches die Kinder noch gar nicht richtig kennengelernt haben, da bisher in den jeweiligen Gruppen gefrühstückt werden musste. „Das wird sich jetzt ändern. Dann haben die Kinder wieder eine freie Frühstückszeit“, freut sich Erzieherin Liane Meinke.

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Dass die Kinder sich endlich wieder untereinander besuchen können, ist ein weiterer Vorteil der Lockerungen. Denn wenn die Kinder einen Freund in einer anderen Gruppe haben, konnten sie den bisher nicht in der Einrichtung treffen. Auch die Funktionsräume wie den Bauraum oder den Rollenspielbereich können die Kleinen nun wieder selbst erkunden.

Auch in der Evangelischen Kita „Unter dem Regenbogen“ beginnt am Anfang der Woche wieder das volle Programm. Foto: Volkmer

Bisher war es so, dass wenn sich die Kinder aus der Sternengruppe im Rollenspielbereich aufhielten, die Mondkinder nicht dorthin durften. Überdies musste der Raum nach jedem Besuch desinfiziert werden, sodass an dem Tag keine andere Gruppe die vielen Verkleidungen anprobieren konnte. „Wir freuen uns auf die Normalität und darauf, dass wir wieder gruppenübergreifend arbeiten können“, sagt Meinke.

Erst im Mai sind die Kinder in ihre neue Kita am Ostring eingezogen. Ein gelungenes Unterfangen, wie die Erzieherin berichtet: „Die Kinder haben sich unheimlich schnell eingefunden. Es gab lediglich kleine Anfangsschwierigkeiten bei der Orientierung. Das hat sich aber ganz schnell gegeben, denn Kinder können sich mit neuen Situationen oft eher anfreunden als Erwachsene.“

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