Marvin Müller, der in der Shrek-Aufführung mitgewirkt hat, erzählt in einem Videoclip über die Freilichtbühne Werne. Foto: Gaby Brüggemann
Marvin Müller, der in der Shrek-Aufführung mitgewirkt hat, erzählt in einem Videoclip über die Freilichtbühne Werne. Foto: Gaby Brüggemann
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Werne. Die Freilichtbühne Werne kommt mit einer Ausstellung ins Schaufenster und ins Museum. Weil auch in dieser Spielzeit die Aufführungen im Freilichttheater im Stadtpark wegen Corona ausfallen müssen, werden stattdessen in vier leeren Ladenlokalen und im Museum die Schau-Fenster bespielt.

Von Sonntag, 25. April, an werden den Wernern dann beim corona-kompatiblen Stadtbummel Kostüme, Requisiten und Kulissenteile aus Lieblingstücken wie Pippi Langstrumpf, Shrek, Urmel, Jim Knopf oder der Kleine Hexe begegnen. Im Museumsgarten wird außerdem das Polizeiauto aus den Pippi-Langstrumpf-Aufführungen zu sehen sein.

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Und nicht nur das, in Video-Clips werden Akteure der Bühne und zu Stichworten wie Begeisterung, Mut, Zusammenhalt, Kreativität oder Herausforderung ihre ganz persönliche Sicht auf die Freilichtbühne und ihr Team geben. Außerdem hat die Museumsleiterin zur jedem „Bühnenfenster“ einen Begleittext verfasst, der per QR-Code abrufbar sein wird. Für den Schnitt der Videos zeichnet Marius Przybilla verantwortlich.

Beim Video-Dreh in der Bühnenkulisse machten Pressesprecher Maximilian Falkenberg, Vivian Zurstraßen und Marvin Müller am Montag (19. April) schon mal neugierig auf die Ausstellung, die am kommenden Sonntag um 11 Uhr im Beisein von Bürgermeister Lothar Christ eröffnet wird. Bis Mitte Juli wird die Freilichtbühne, die zu den Markenzeichen der Stadt zählt, so auch trotz Corona präsent sein.

Video-Dreh für die Clips für die Schaufenster-Ausstellung der Freilichtbühne Werne mit (von links) Vivian Zurstraßen, die Pippi Langstrumpf gespielt hat, Marvin Müller und Maximilian Falkenberg. Foto: Gaby Brüggemann

Für die Idee der Ausstellung hatte Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer bereits im vergangenen Jahr Martin und Karin Zurstraßen vom Vorstand der Bühne ins Boot geholt. Neben den Video-Clips laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die Ausstellung, die sicher auch zur optischen Belebung der Innenstadt beitragen wird, sind die Organisatoren überzeugt. „Normalerweise wären wir jetzt jeden Samstag hier, stünden schon bald die Generalproben an“, blickte Falkenberg wehmütig auf die zweite Spielzeit ohne die Sommerstücke. Für die im Vorjahr ebenfalls schon mehrfach verschobenen Krimi-Abende nach Agatha Christie besteht aber noch Hoffnung, dass sie auf die Bühne kommen.

Die Stationen der Ausstellung sind in der Stadt verteilt: Shrek (Bonenstraße 32), Jim Knopf (Rewe Hornecenter), Pippi Langstrumpf (Stadtmuseum), Die kleine Hexe (ehemalige Müsliria Bonenstraße) und das Urmel (Kirchhof 18).

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