Nach seiner Befreiiung durch die Feuerwehr verschwand das agile Tierchen rasch in Richtung der nächsten Baumgruppe. Foto: Feuerwehr Werne
Nach seiner Befreiiung durch die Feuerwehr verschwand das agile Tierchen rasch in Richtung der nächsten Baumgruppe. Foto: Feuerwehr Werne
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Werne. Einem kleinen Nagetier in Not half am Montagnachmittag der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne aus der Patsche, oder besser gesagt aus dem Gulli.

Das Alarmstichwort auf dem digitalem Meldeempfänger lautete „TH_1 – Eichhörnchen im Gulli“. Zwei Kinder machten sich an der Einsatzstelle bemerkbar und schilderten dem erst eintreffenden Gruppenführer ihre Entdeckung. Beim Spielen auf dem gegenüberliegenden Spielplatz war ihnen immer wieder der Kopf bzw. der buschige Schwanz eines Eichhörnchens, das aus einem Loch des Kanaldeckels schaute, aufgefallen.

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Da sich das Tier augenscheinlich nicht selbst befreien konnte, alarmierten die Kinder daraufhin die Feuerwehr. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug sperrte für die kurze Dauer der Rettungsmaßnahme die Straße Am Fürstenhof.

Mit Handwerkzeug lockerte ein Trupp den Gullideckel und hoben diesen an. „Aufgrund der Agilität des Nagers konnte keine eingehende Kontrolle auf Unversehrtheit des Tieres durchgeführt werden“, schilderte Oberbrandmeister Tobias Tenk. Und weiter: „Ohne erkennbare Dankesgeste und Nennung seiner Personalien entfernte sich das Jungtier flink und scheinbar unverletzt vom Einsatzort.“

Im Einsatz waren sechs ehrenamtliche Kräfte mit einem Fahrzeug [1-HLF20-1]. Der Rettungsleistelle in Unna konnte über Funk gegen 17 Uhr Einsatzende gemeldet werden.

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