Donnerstag, August 18, 2022

Feuerwehr rettet Person aus verqualmter Wohnung in 3. Etage

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Wer­ne. Zu drei Ein­sät­zen wur­de die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wer­ne am ver­gan­ge­nen Mitt­woch geru­fen. In einem Mehr­fa­mi­li­en­haus ret­te­ten die Kräf­te einen Bewoh­ner aus einer ver­rauch­ten Wohnung.

Los ging es um 18.17 Uhr mit einem Alarm in der Bahn­hof­stra­ße. Dort hat­te ein Heim­rauch­mel­der aus­ge­löst. Die Feu­er­wehr­leu­te stell­ten nach ihrer Ankunft einen bei­ßen­den bzw. ange­brann­ten Geruch und Rauch aus einem Fens­ter einer Woh­nung in der drit­ten Eta­ge eines lang gezo­ge­nen Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses fest. 

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„Geruch und Inten­si­tät des Rau­ches deu­te­ten auf ange­brann­tes Essen hin”, berich­te­te Ober­brand­meis­ter Tobi­as Tenk. Der Angriffs­trupp unter schwe­rem Atem­schutz ver­schaff­te sich gewalt­sam Zutritt zur Woh­nung, durch­such­te die Woh­nung nach Per­so­nen – und wur­de in den stark ver­rauch­ten Räum­lich­kei­ten fün­dig. Eine Per­son muss­te gebor­gen und dem Ret­tungs­dienst über­ge­ben werden.

Nach­dem die Woh­nung durch­sucht und kei­ne wei­te­ren Men­schen gefun­den wur­den, konn­te das Brand­gut aus der Küche ent­fernt wer­den. Im Anschluss der ers­ten Maß­nah­men lüf­te­ten die Ein­satz­kräf­te mit einem Hoch­druck­lüf­ter die Räum­lich­kei­ten. Par­al­lel zur Men­schen­ret­tung wur­de eine Was­ser­ver­sor­gung auf­ge­baut sowie ein Sicher­heits­trupp für den Angriffs­trupp zur Ver­fü­gung gestellt. Eben­falls brach­ten die Ehren­amt­li­chen die Dreh­lei­ter in Stellung.

„Ein­mal zeig­te sich, wie wich­tig Rauch­mel­der sind”, so Tobi­as Tenk: „Auf­grund der früh­zei­ti­gen Alar­mie­rung der Feu­er­wehr konn­te hier Schlim­me­res ver­hin­dert wer­den” Um 19 Uhr war für die 17 frei­wil­li­gen Kräf­te mit vier Fahr­zeu­gen Einsatzende. 

Tra­ge­hil­fe für Ret­tungs­dienst und Fehl­alarm in Lagerkomplex

Wäh­rend des in Klein­grup­pen erst­ma­lig seit lan­gem wie­der durch­ge­führ­ten Diensta­ben­des traf die zwei­te Alar­mie­rung für den Lösch­zug 1 Stadt­mit­te ein. Zur Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes tru­gen meh­re­re Wehr­leu­te einen Pati­en­ten durch ein enges Trep­pen­haus bis zur Trage.

In der Nacht zum Don­ners­tag muss­te die Feu­er­wehr erneut aus­rü­cken. Der Lösch­zug 1 Stadt­mit­te sowie die Lösch­grup­pe 2 aus Lan­gern eil­ten zu einer aus­ge­lös­ten Brand­mel­de­an­la­ge in einem Lager- bzw. Logis­tik­kom­plex an der Stra­ße Wahr­brink in Werne.

Der Aus­lö­se­be­reich wur­de von einem Trupp unter umluft­un­ab­hän­gi­gem Atem­schutz began­gen und kon­trol­liert. Es konn­ten kein Feu­er oder Rauch fest­ge­stellt wer­den. Im Ein­satz waren drei Fahr­zeu­ge mit 16 Kräften.

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