Freitag, Juli 1, 2022

Feuerwehr: Mit Impfen und Hygienekonzept contra Omikron

Anzeige

Wer­ne. Die neue Coro­na-Vari­an­te Omi­kron sei „extrem anste­ckend“, schätz­te RKI-Chef Lothar Wie­ler am Mitt­woch, 22. Dezem­ber, bei einem gemein­sa­men Auf­tritt mit Gesund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach vor den Medi­en ein. 

Eine rasan­te Aus­brei­tung von Omi­kron in kur­zer Zeit führt daher bereits zu der all­ge­mei­nen Befürch­tung, dass es an den Schalt­stel­len der Gesell­schaft wie etwa im Gesund­heits­we­sen, bei der Feu­er­wehr oder ande­ren wich­ti­gen Infra­struk­tu­ren zu Per­so­nal­knapp­hei­ten durch Qua­ran­tä­ne oder eben Erkran­kun­gen kom­men könnte.

- Advertisement -

Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wer­ne sieht Stadt­brand­in­spek­tor Tho­mas Tem­mann gleich­wohl gut auf kom­men­de Ein­sät­ze vor­be­rei­tet. Mit einer Aus­nah­me sei­en alle Kamerad/innen zwei­fach geimpft und auch schon fast alle geboos­tert, schil­der­te er auf Nach­fra­ge von WERN­Eplus. Auch die ein­schlä­gi­gen Kon­zep­te (Hygie­ne­re­geln, Tra­gen von FFP2-Mas­ken, Abstand hal­ten) sei­en längst ein­ge­übt und der jeweils gel­ten­den Coro­na-Schutz­ver­ord­nung angepasst.

Doch anders als bei einer per­so­nell stär­ker auf­ge­stell­ten Berufs­feu­er­wehr, kön­ne man vor Ort die Ein­satz­kräf­te nicht etwa nach einem Not­fall­plan in Grup­pen auf­tei­len und ein­set­zen. „Bei einem Ein­satz müs­sen wir alle alar­mie­ren“, mach­te er klar. Denn bei einer Frei­wil­li­gen-Wehr wis­se man nicht genau, wer tat­säch­lich zum Ein­satz kom­men kön­ne. Des­halb müs­se man immer mehr Feu­er­wehr­leu­te alar­mie­ren, erklär­te er. Ein Zusam­men­tref­fen der Ein­satz­kräf­te aus den Lösch­zü­gen kön­ne folg­lich nicht ver­hin­dert wer­den. „Eine sau­be­re Tren­nung ist da nicht mög­lich“, schloss er aus.

Anders sieht es bei den Diensta­ben­den aus. Hier wer­de man im Janu­ar wie­der auf Online-Bespre­chun­gen umstel­len, das habe in der Ver­gan­gen­heit gut funk­tio­niert, sag­te Tho­mas Tem­mann. In der aktu­el­len Pha­se wer­de man die Prä­senz her­un­ter­fah­ren und bei­spiels­wei­se auch kei­ne Besu­cher mehr in den Feu­er­wehr­häu­sern emp­fan­gen kön­nen, erläu­ter­te der Feuerwehr-Chef.

Bei den Ein­sät­zen der Wehr habe man in zu Ende gehen­den Jahr ohne­hin erneut eine „Schüp­pe drauf­le­gen“ müs­sen, berich­te­te er. Des­halb begrü­ßen die Brand­schüt­zer auch, dass die Sil­ves­ter­feu­er­wehr­wer­ke in die­sem Jahr wie­der­um aus­fal­len und so kei­ne zusätz­li­chen Ein­sät­ze ver­ur­sacht wür­den. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren sei­en zudem zuneh­mend mehr LED-Lich­ter für die Weih­nachts­de­ko­ra­ti­on ver­wen­det und auf ech­te Ker­zen ver­zich­tet wor­den, beob­ach­ten die Wehr­leu­te einen aus ihrer Sicht erfreu­li­chen Trend.

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

Corona in Werne: Neue Infektionen und Öffnungszeiten der Impfstelle

Werne/Kreis Unna. In Werne sind am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (30.06.2022) 155 neue Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Die Öffnungszeiten in der Impfstelle...

Kurz notiert: Schützen radeln – Sonntagsausklang – ZWAR trifft sich

Werne. Am kommenden Samstag (2. Juli) treffen sich die Lütkeheideschützen zur traditionellen Familienradtour. Start ist um 15 Uhr bei Klenner, Capeller Straße 38. Von dort...

Kloster in Werne ändert zum 1. Juli Gottesdienst-Zeiten

Werne. Ab Juli gelten in der Klosterkirche der Kapuziner veränderte Gottesdienst- und Beichtzeiten an den Werktagen. Das teilt Guardian Pater Norbert mit. An den Tagen,...

Special Olympics: Medaillenregen für Reiter-Team aus Unna/Werne

Werne. Mit guten Platzierungen und vielen bleibenden Eindrücken ist der Verein für Reittherapie Kreis Unna e.V. von den nationalen Special Olympics in Berlin zurückgekehrt....