Feuerwehr bringt brennende Strohballen unter Kontrolle

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Werne. Zum zweiten Mal innerhalb von nur 24 Stunden wurde die Freiwillige Feuerwehr nach Stockum-Horst alarmiert. Nach einem Holzstapel tags zuvor, brannten am Sonntagabend in die Straße Im Hanloh Strohballen.

Der Löschzug 3 Stockum konnte bereits auf der Anfahrt eine große Rauchentwicklung und Feuerschein wahrnehmen. Am Einsatzort angekommen, bestätigte sich die Lage wie gemeldet. Es brannten circa 300 Rundballen, die auf einer Wiese gelagert waren, lichterloh.

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Da umliegend keine weiteren Sachwerte betroffen waren, keine Stromleitungen in der Nähe des Feuers waren und aufgrund des Regens wenig Funkenflug herrschte, entschied sich der Einsatzleiter und stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Jörg Mehringskötter, zusammen mit der Polizei dazu, die Rundballen kontrolliert abbrennen zu lassen.

Damit die Einsatzkräfte jedoch bei einer Ausbreitung eingreifen können, wurde der Löschangriff vorbereitet. Aufgrund der ländlichen Gegend war nur eine eingeschränkte Löschwasserversorgung vorhanden. Somit war der nächstliegende Hydrant rund 340 Meter von der Einsatzstelle entfernt. Um die Schlauchleitung vom Hydranten zur Einsatzstelle zu legen, wurde der Gerätewagen-Logistik vom Löschzug 1 Stadtmitte zur Einsatzstelle geordert. Dieser hat standardmäßig 800 Meter (40 B-Schläuche) in den Seitenwänden verladen, die während der Fahrt ausgelegt werden können.

Die Wehr ließ die Strohballen kontrolliert abbrennen. Foto: Feuerwehr Werne
Die Wehr ließ die Strohballen kontrolliert abbrennen. Foto: Feuerwehr Werne

Die Besatzung des Gerätwagen-Logistik hat die Schlauchleitung für die Kameraden des Löschzuges Stockum gelegt, damit diese im Notfall eine konstante Wasserentnahmestelle zur Verfügung haben.

Damit die abgebrannten Rundballen auf Glutnester kontrolliert werden konnten, stellten sich zwei Landwirte mit ihren Radladern zur Verfügung und zogen damit die Reste auseinander, um die Glutnester dann auch abzulöschen.

Nach rund zwölf Stunden konnte der Einsatz für alle Kameradinnen und Kameraden beendet werden. Im Einsatz waren insgesamt 25 freiwillige Kräfte mit sechs Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst.

Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei erhofft sich sachdienliche Hinweise unter 02389 / 921-3420 oder 921-0.

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