Montag, Januar 24, 2022

Esel Fritz macht Krippe in Herbern für Sternsinger-Foto perfekt

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Her­bern. Wenn der Stern gerichtet wird, der Esel über die Straße läuft und sich Cas­par, Mel­chior und Balthasar auf den Weg zur Krippe machen dann freuen sich die Men­schen in Her­bern über schöne Gesänge der drei heili­gen Könige. 

Doch auch im näch­sten Jahr macht Coro­na den Sternsingern einen Strich durch die Rech­nung. Weil Spenden aber drin­gend notwendig sind, gibt es ein Alternativangebot.

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Schw­eren Herzens haben sich die ver­ant­wortlichen rund um Organ­isator Hugo Biller­mann dazu entschlossen, die Sternsinger-Aktion in diesem Jahr nicht wie üblich durchzuführen. „Wir wis­sen nicht, was in ein paar Tagen ist. Wahrschein­lich gehen die Fal­lzahlen wieder hoch. Dass die Sternsinger dann von Haus zu Haus gehen und sin­gen, ist in dem Fall nicht möglich.“

Die Erwach­se­nen-Gruppe, die für Schwest­er Jut­ta aus Namib­ia Spenden sam­melt, hat es sich im Vor­feld nicht nehmen lassen, ein Foto für die Her­bern­er an der neuen Krippe von Andreas Sten­trup an Menses Müh­le zu erstellen. Als Ute Bud­de zufäl­liger­weise dort vor­bei kam, fragte sie, ob noch ein Esel benötigt würde. Die heili­gen drei Könige alias Man­fred Neuhaus, Toni Biller­mann und Mar­cel Börste sowie die bei­den Hirten Anne und Mar­leen Krass bejaht­en dieses sofort. Ein paar Minuten später hörte man schon die Esels-Rufe.

Esel Fritz auf dem Weg zur Krippe. Foto: Isabel Schütte

Besitzerin Ute Bud­de, die in der direk­ten Nach­barschaft wohnt, brachte ihren Fritz zur Krippe. Dieser freute sich über leck­eres Gras. Das Spek­takel um ihn herum schien ihn nicht zu stören. Krip­pen-Erbauer Andreas Sten­trup drehte dann noch den Stern auf dem Dach in die richtige Richtung.

„Das Bild wird jet­zt gedruckt und dann von den erwach­se­nen Sternsingern im Außen­bere­ich verteilt. In einem beiliegen­den Schreiben ste­ht die Kon­ton­um­mer, über die Spenden bezüglich der Sternsinger-Aktion für Schwest­er Jut­ta entrichtet wer­den kön­nen“, erk­lärte Hugo Billermann.

Die kleinen Könige, die für das Kin­der­mis­sion­swerk und den Bund der Deutschen Katholis­chen Jugend (BDKJ) unter dem Mot­to „Gesund wer­den – gesund bleiben: ein Kinder­recht weltweit“ unter­wegs sind, wer­den kon­tak­t­los durch Her­berns Straßen und Gassen ziehen. Hier wer­den eben­falls Schreiben verteilt, wo das Spendenkon­to aufge­führt ist. 

Andreas Sten­trup brachte auf dem Krip­pen­dach den Stern in die richtige Rich­tung. Foto: Isabel Schütte

Da hier nicht genü­gend Sternsinger vorhan­den sind, um in allen Straßen zu verteilen, wird hier die Land­ju­gend aushelfen. „Sin­gen wer­den die Kleinen defin­i­tiv nicht. Eventuell wird noch ein Spruch aufge­sagt. Aber mit Masken ist das halt immer so eine Sache. Wir wer­den das kurzfristig entschei­den“, ergänzt Organ­isator Biller­mann. Am 2. Jan­u­ar ist noch eine Besprechung dies­bezüglich geplant.

Der Aussendungs­gottes­di­enst in der St. Benedikt Kirche find­et am Dien­stag, 4. Jan­u­ar 2022, ab 18.30 Uhr statt. In der heili­gen Messe wer­den nur die Sterne, die Krei­de und der Weihrauch geseg­net. Die Anwe­sen­heit der kleinen und großen Könige ist nicht erforder­lich. Für die Anprobe der Gewän­der bit­tet Biller­mann für jede Gruppe geson­derte Anprobe-Ter­mine zu machen. Für weit­ere Rück­fra­gen ste­ht Biller­mann unter: 0172–7839256 zur Verfügung.

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