Freitag, März 31, 2023

Erstes Konzert nach langer Pause in der Freilichtbühne begeistert

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Wer­ne. Selbst wenn es offi­zi­ell kei­ne Gene­ral­pro­be für die kom­men­den Stra­ßen­kunst-Ver­an­stal­tun­gen in der Frei­licht­büh­ne gewe­sen ist – das Kon­zert am Frei­tag­abend mit „Fina“, „Annie’s Style Band“ und „Red Ivy“ hat wie­der gro­ße Lust auf Live-Events in Wer­nes größ­tem Open-Air-Thea­ter hinterlassen.

Auch wenn am Ende etwas mehr als die Hälf­te der 485 zur Ver­fü­gung ste­hen­den Plät­ze nicht besetzt war – das Bild zum Fina­le des den Abend anschlie­ßen­den Auf­tritts der Lokal­ma­ta­do­ren von „Red Ivy“ sprach Bän­de. Denn als die Wer­ner Band um kurz vor 22 Uhr ihren regu­lä­ren Auf­tritt mit dem Song „Catch Me If You Can“ been­de­te, saß kein Besu­cher mehr auf sei­nem Platz.

Sin­ger-Song­wri­te­rin „Fina“ eröff­ne­te den Abend mit ein­gän­gi­gen, melan­cho­lisch ange­hauch­ten Lie­dern. Foto: Volkmer
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Eröff­net hat­te den Abend die Sin­ger-Song­wri­te­rin „Fina“, die mit ein­gän­gi­gen, meist melan­cho­lisch ange­hauch­ten Lie­dern viel Applaus ern­te­te. „Wirk­lich schön, end­lich mal wie­der vor Zuschau­ern zu spie­len“, sag­te die Sän­ge­rin und soll­te damit wäh­rend des musi­ka­li­schen Abends nicht die Letz­te mit die­ser Aus­sa­ge sein.

„Die Leu­te sind nach der lan­gen Pau­se ein­fach hung­rig nach Live-Events“, so Hei­ko Stein­weg von der Frei­licht­büh­ne, der sich beson­ders über die Mischung der Besu­cher freu­te. „Wir haben ein sehr hete­ro­ge­nes Publi­kum. Wir haben jun­ge und alte Leu­te und Fami­li­en – das fin­de ich super.“ Die drei Live-Kon­zer­te hin­ter­ein­an­der unter dem Mot­to „Frei­Live­Büh­ne Vol.1“ stell­ten die ers­te grö­ße­re Ver­an­stal­tung auf dem Gelän­de seit den Stra­ßen­kunst-Auf­füh­run­gen vor knapp einem Jahr dar.

Die Indie-Pop-Band „Annie’s Style Band“ enter­te als zwei­ter Act die Büh­ne und über­zeug­te mit druck­vol­len, rocki­gen Songs, die auf der Büh­ne noch eine Ecke kna­cki­ger als in den Stu­dio-Ver­sio­nen her­über­ka­men. Ganz offen­sicht­lich waren eini­ge der Besu­cher extra wegen der Band aus Müns­ter nach Wer­ne gekom­men, denn es wur­de laut­stark mit­ge­sun­gen und teils sogar an den Sit­zen getanzt.

Auch wenn am Ende etwas mehr als die Hälf­te der 485 zur Ver­fü­gung ste­hen­den Plät­ze nicht besetzt war, herrsch­te gute Stim­mung. Foto: Volkmer 

„Die musi­ka­li­sche Mischung ist klas­se, die Durch­füh­rung in allen Belan­gen pro­fes­sio­nell und es macht Spaß zu sehen, wie dis­zi­pli­niert sich die Besu­cher an die Coro­na-Regeln hal­ten. Das macht mir Hoff­nung für das kom­men­de Wochen­en­de“, sag­te David Ruschen­baum von Wer­ne Mar­ke­ting, der ab dem Start­schuss der Stra­ßen­kunst am kom­men­den Frei­tag, 27. August, zudem auf ähn­lich gutes Wet­ter – und noch ein paar Zuschau­er mehr hofft.

Die erwar­tungs­ge­mäß meis­ten Fans lock­te zwei­fel­los der Auf­tritt von „Red Ivy“ an. Trotz des immensen Abstands zwi­schen ers­ter Sitz­rei­he und Büh­ne sprang der Fun­ke der rocki­gen Alter­na­ti­ve-For­ma­ti­on um Sän­ge­rin Han­nah Wet­ter schnell über, sodass sich der Auf­tritt bin­nen weni­ger Songs zum umju­bel­ten Heim­spiel ent­wi­ckel­te. Teils such­te die Band auch selbst die Nähe zum Publi­kum, denn eini­ge der ruhi­ge­ren Songs prä­sen­tier­te ein Teil der Band auf einer Flä­che vor der Büh­ne. Klar, dass die Band nicht ohne ein paar Zuga­ben den Abend been­den durfte.

Am Mon­tag lesen Sie bei WERN­Eplus ein Inter­view mit „Red Ivy“. Dazu fin­den Sie in Kür­ze noch eine Online-Gale­rie der Ver­an­stal­tung auf die­ser Seite. 

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