Dienstag, September 27, 2022

Erster Wegweiser für werdende Eltern in Werne ist fertig

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Wer­ne. Erneut muss in die­sem Jahr die Eltern­mes­se von Jugend­amt und Fami­li­en­netz wegen der Coro­na-Pan­de­mie aus­fal­len. Doch für wer­den­de Eltern gibt es trotz­dem gute Neu­ig­kei­ten, denn erst­mals ist ein hand­li­cher Schwan­ger­schafts­weg­wei­ser zusam­men­ge­stellt wor­den, der ab sofort in den Bera­tungs­stel­len und im Jugend­amt ausliegt. 

Mit Beginn der Schwan­ger­schaft und der Geburt eines Kin­des beginnt ein neu­er Lebens­ab­schnitt für die gan­ze Fami­lie. Vie­les ist neu und etli­che for­mel­le Din­ge müs­sen gere­gelt wer­den. Bis sich der All­tag wie­der ein­ge­stellt hat, braucht es Zeit, Geduld und manch­mal auch gute Ner­ven. Da ist es gut, wenn mit Hil­fe des Schwan­ger­schafts­weg­wei­sers pas­sen­de Unter­stüt­zung schnell zu fin­den ist und so Anfor­de­run­gen bes­ser zu bewäl­ti­gen sind. „Das Eltern­wer­den ist eine dyna­mi­sche Situa­ti­on. Da ist es schön, einen Weg­wei­ser zu haben, der sich an den ver­schie­de­nen Pha­sen ori­en­tiert“, erklärt Jugend­amts­lei­ter Maik Rolefs.

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Die Bro­schü­re ist über­sicht­lich geglie­dert, sodass ohne gro­ßes Suchen wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen und die ent­spre­chen­den loka­len Ansprech­part­ner zu fin­den sind. Genau das sei auch die Ziel­set­zung des Pro­jekts gewe­sen, sagen Eli­sa­beth Meß­ner und Bet­ti­na Stil­ter vom Fami­li­en­netz. „Nicht text­las­tig und groß­for­ma­tig, son­dern klein und kom­pakt zum Mit­neh­men“, beschreibt Meß­ner das bereits Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res erschie­ne­ne Infoheft.

Maik Rol­efs, Bet­ti­na Stil­ter, Hil­de­gard Wie­gert-Fah­nert, Eli­sa­beth Meß­ner und The­re­sa Borg­mann stell­ten den Weg­wei­ser vor. Foto: Volkmer 

Der Weg­wei­ser lis­tet auch die Schwan­ger­schafts­be­ra­tungs­stel­le des Katho­li­schen Sozi­al­diens­tes am Rog­gen­markt und das donum vitae-Büro mit Sitz in Dül­men auf. Bei­de Insti­tu­tio­nen bie­ten ein­mal in der Woche Sprech­stun­den unter dem Dach des Fami­li­en­net­zes an. „In den Gesprä­chen geht es um behörd­li­che Ange­le­gen­hei­ten bis hin zur psy­cho­so­zia­len Betreu­ung“, berich­tet donum vitae-Bera­te­rin The­re­sa Borg­mann. Coro­nabe­dingt erfol­gen die Bera­tun­gen zur Zeit meist per Tele­fon, per­sön­li­che Gesprä­che unter Ein­hal­tung der Hygie­ne­vor­schrif­ten sind aber eben­so mög­lich. Die Bera­tungs­an­ge­bo­te wer­den gern ange­nom­men, so habe die Zahl der Erst­be­ra­tun­gen zuletzt zuge­nom­men, berich­tet Hil­de­gard Wie­gert-Fah­nert vom Katho­li­schen Sozialdienst.

Der ers­te Schwan­ger­schafts­weg­wei­ser ist zudem eine Ergän­zung zum Baby­be­grü­ßungs­pa­ket, wel­ches die Neu­ge­bo­re­nen – im Schnitt 220 Kin­der im Jahr – von der Stadt erhal­ten. Jugend­amts­lei­ter Rol­efs kün­dig­te an, dass die­se soge­nann­te „Kids­box“ der­zeit über­ar­bei­tet und mehr ins Digi­tal­zeit­al­ter trans­for­miert wer­de, um die­ses Ange­bot der kin­der- und fami­li­en­freund­li­chen Stadt künf­tig noch zeit­ge­mä­ßer prä­sen­tie­ren zu können.

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