In der Nacht zu Freitag soll die Lippebrücke verschoben werden. Voraussichtlich am Mittwoch, 18. August, soll die Brücke dann wieder - wie auf diesem Bild unmittelbar vor der Sperrung - mit zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Foto: Volkmer
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Werne/Rünthe. Das große Finale der Bauarbeiten zur neuen Lippebrücke zwischen Werne und Bergkamen-Rünthe rückt näher. Jetzt steht fest, wann der rund 2.000 Tonnen schwere neue Überweg in seine Endposition gerückt werden soll.

Seit Ende 2019 baut die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr an der neuen Brücke über die Lippe. Mit dem Verschub des Bauwerks an ihren künftigen Standort rückt das Ende der Großbaustelle an der B233 zum Ende dieser Woche näher.

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In der Nacht von Donnerstag, 12. August, auf Freitag, 13. August, soll die Verschiebung des Fahrbahnträgers von der Behelfsbrücke in die ursprüngliche Trasse erfolgen, wie Pressesprecher Stephan Lamprecht zum Wochenstart auf Anfrage von WERNEplus bestätigte.

Am Donnerstagnachmittag findet vor Ort ein Pressetermin statt, bei dem die Verschiebung der Brücke das große Thema sein wird. Bekanntlich ist seit Anfang der Sommerferien wegen der vorbereitenden Arbeiten die Verbindung über die Lippe für den Verkehr gesperrt, lediglich Baufahrzeuge sowie Rettungsdienste und Busse ist noch eine Überquerung erlaubt.

Nach der Positionierung der Brücke ist eine Überquerung erst nach einigen Tagen möglich. Denn wie schon vor der Inbetriebnahme des Überwegs am jetzigen Standort müssen die endgültigen Lager der Brücke hergestellt und die Fahrbahn asphaltiert werden. Überdies werden Geländer angebracht und die bereits vorverlegten Verbindungen unter der Brücke verbunden.

Voraussichtlich am Mittwoch, 18. August, soll die Brücke dann wieder mit zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, berichtet Lamprecht weiter. Das dürfte alle Verkehrsteilnehmer freuen, die seit dem Ferienstart weite Umwege fahren müssen. Die B233-Brücke über die Lippe wird voraussichtlich Ende 2021 komplett fertiggestellt sein.

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