Samstag, Dezember 4, 2021

„Die fremde Spionin“: Titus Müller liest in der Pfarrkirche

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Werne. Auf eine eingeschworene Lesege­meinde kann Autor Titus Müller in Werne schon seit Jahren zählen. Am Sam­stag, 20. Novem­ber, um 19.30 Uhr (Ein­lass ab 19 Uhr) kön­nten neue Fre­unde seines erzäh­lerischen Kön­nens hinzukom­men, voraus­ge­set­zt, sie sich­ern sich rechtzeit­ig eine Karte für die Lesung von „Die fremde Spi­onin“ in der St.-Christophorus-Kirche.

Der beson­dere Lese­ort bietet in Coro­na-Zeit­en genü­gend Platz, so dass die Besuch­er auch mit aus­re­ichen­dem Abstand zuhören kön­nen. Man habe bei Dechant Jür­gen Schäfer nachge­fragt und eine schnelle Zusage bekom­men, berichteten Buch­händler Huber­tus Water­hues und Ger­linde Schürk­mann, Lei­t­erin der Stadt­bücherei, bei der Ankündi­gung der Lesung am Don­ner­stag, (11. Novem­ber) auf dem Kirch­platz. „Wir brauchen Kul­tur“, sagte Schäfer und öffnet Wernes altehrwürdi­ge Pfar­rkirche gern für die Veranstaltung.

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„Wir freuen uns riesig“, bekan­nten Schürk­mann und Water­hues, dass Titus Müller auf sein­er aktuellen Lesereise durch Deutsch­land wieder in Werne Sta­tion macht. Er sei regelmäßig ein­mal jährlich zu Gast gewe­sen, nur eben 2020 nicht, schilderte Water­hues und erin­nert sich an abso­lut ausverkaufte Ver­anstal­tun­gen mit dem Top-Autor. „Die fremde Spi­onin“ finde sich auf Platz 18 der Spiegel-Best­sellerliste, meldet Titus Müller auf sein­er Home­page stolz, dass der rote Aufk­le­ber auf dem Ein­band leuchtet.

„So schön erzählt“, charak­ter­isiert Huber­tus Water­hues den Stil des Autors, der seine Romane in exakt recher­chierte his­torischen Rah­men­hand­lun­gen ein­bet­tet. So auch bei der Neuer­schei­n­ung „Die fremde Spi­onin“. Den ersten Teil der Spi­onage-Romantrilo­gie habe sie gar nicht aus der Hand leg­en mögen, schilderte Schürk­mann die Lek­türe, und muss nun ges­pan­nt auf die Fort­set­zung warten. Der Band endet natür­lich mit einem Cliffhang­er, ver­ri­et Waterhues.

Zum Buch: Der Baube­ginn der Berlin­er Mauer am 13. August 1961 – mon­u­men­tales Ereig­nis der deutsch-deutschen Geschichte – bildet den Auf­takt ein­er Romantrilo­gie vom Bau bis zum Fall der Berlin­er Mauer. Ria ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern von der Staatssicher­heit abge­holt wer­den. Sie wird von ihrer kleinen Schwest­er getren­nt und in ein­er Adop­tiv­fam­i­lie unterge­bracht. Sei­ther führt sie in Ost­ber­lin ein schein­bar angepasstes Leben. Erst als der BND sie als Infor­man­tin rekru­tiert, sieht sie ihre Chance gekommen….sich mith­il­fe des west­lichen Geheim­di­en­stes an der DDR zu rächen.

Titus Müller ist in der ehe­ma­li­gen DDR geboren und in Ost­ber­lin aufgewach­sen. Der vielfach aus­geze­ich­nete Autor ist für seine akribis­che Recherche und seine detail­re­ichen sowie pack­enden Romane bekan­nt. In „Die fremde Spi­onin“ nimmt er die Leser/innen mit auf eine span­nende Zeitreise und lässt his­torische Per­sön­lichkeit­en wie Erich Honeck­er, John F. Kennedy, BND-Chef Rein­hard Gehlen und DDR-Wirtschafts­funk­tionär Alexan­der Schal­ck-Golod­kows­ki lebendig werden.

Der Vorverkauf für die Karten zum Preis von 9 Euro im Vorverkauf (13 Euro Abend­kasse) ist bei den Ver­anstal­tern von Stadt­bücherei und Büch­er Beck­mann bere­its ange­laufen. Es gel­ten die 3G-Regeln mit Nach­weis (Impf- und Lichtbildnachweis).

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