„Die fremde Spionin“: Titus Müller liest in der Pfarrkirche

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Werne. Auf eine eingeschworene Lesegemeinde kann Autor Titus Müller in Werne schon seit Jahren zählen. Am Samstag, 20. November, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) könnten neue Freunde seines erzählerischen Könnens hinzukommen, vorausgesetzt, sie sichern sich rechtzeitig eine Karte für die Lesung von „Die fremde Spionin“ in der St.-Christophorus-Kirche.

Der besondere Leseort bietet in Corona-Zeiten genügend Platz, so dass die Besucher auch mit ausreichendem Abstand zuhören können. Man habe bei Dechant Jürgen Schäfer nachgefragt und eine schnelle Zusage bekommen, berichteten Buchhändler Hubertus Waterhues und Gerlinde Schürkmann, Leiterin der Stadtbücherei, bei der Ankündigung der Lesung am Donnerstag, (11. November) auf dem Kirchplatz. „Wir brauchen Kultur“, sagte Schäfer und öffnet Wernes altehrwürdige Pfarrkirche gern für die Veranstaltung.

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„Wir freuen uns riesig“, bekannten Schürkmann und Waterhues, dass Titus Müller auf seiner aktuellen Lesereise durch Deutschland wieder in Werne Station macht. Er sei regelmäßig einmal jährlich zu Gast gewesen, nur eben 2020 nicht, schilderte Waterhues und erinnert sich an absolut ausverkaufte Veranstaltungen mit dem Top-Autor. „Die fremde Spionin“ finde sich auf Platz 18 der Spiegel-Bestsellerliste, meldet Titus Müller auf seiner Homepage stolz, dass der rote Aufkleber auf dem Einband leuchtet.

„So schön erzählt“, charakterisiert Hubertus Waterhues den Stil des Autors, der seine Romane in exakt recherchierte historischen Rahmenhandlungen einbettet. So auch bei der Neuerscheinung „Die fremde Spionin“. Den ersten Teil der Spionage-Romantrilogie habe sie gar nicht aus der Hand legen mögen, schilderte Schürkmann die Lektüre, und muss nun gespannt auf die Fortsetzung warten. Der Band endet natürlich mit einem Cliffhanger, verriet Waterhues.

Zum Buch: Der Baubeginn der Berliner Mauer am 13. August 1961 – monumentales Ereignis der deutsch-deutschen Geschichte – bildet den Auftakt einer Romantrilogie vom Bau bis zum Fall der Berliner Mauer. Ria ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern von der Staatssicherheit abgeholt werden. Sie wird von ihrer kleinen Schwester getrennt und in einer Adoptivfamilie untergebracht. Seither führt sie in Ostberlin ein scheinbar angepasstes Leben. Erst als der BND sie als Informantin rekrutiert, sieht sie ihre Chance gekommen….sich mithilfe des westlichen Geheimdienstes an der DDR zu rächen.

Titus Müller ist in der ehemaligen DDR geboren und in Ostberlin aufgewachsen. Der vielfach ausgezeichnete Autor ist für seine akribische Recherche und seine detailreichen sowie packenden Romane bekannt. In „Die fremde Spionin“ nimmt er die Leser/innen mit auf eine spannende Zeitreise und lässt historische Persönlichkeiten wie Erich Honecker, John F. Kennedy, BND-Chef Reinhard Gehlen und DDR-Wirtschaftsfunktionär Alexander Schalck-Golodkowski lebendig werden.

Der Vorverkauf für die Karten zum Preis von 9 Euro im Vorverkauf (13 Euro Abendkasse) ist bei den Veranstaltern von Stadtbücherei und Bücher Beckmann bereits angelaufen. Es gelten die 3G-Regeln mit Nachweis (Impf- und Lichtbildnachweis).

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