Donnerstag, Dezember 9, 2021

Das Ende der verlegten Zettel: Kita-App ist gestartet 

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Werne. Als dig­i­tales Bindeele­ment und Kom­mu­nika­tion­s­medi­um zwis­chen Erziehungs­berechtigten und Kindertage­sein­rich­tung ist in den vier Kindertagesstät­ten der Katholis­chen Kirchenge­meinde St. Christopho­rus eine App an den Start gegan­gen, mit der Eltern jet­zt jed­erzeit die neusten Infor­ma­tio­nen aus der Kita ihrer Kinder auf dem Smart­phone oder am Com­put­er abrufen können.

Mit der KiTa­PLUS Eltern-App sollen für die Erziehungs­berechtigten der Kitas St. Johannes der Täufer, Maria Frieden, St. Sophia und St. Christopho­rus ver­legte Zettel, fehlende Ein­ver­ständ­nis­erk­lärun­gen oder ver­passte Ter­mine kün­ftig der Ver­gan­gen­heit angehören.

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In den ersten Diöze­sen in Nor­drhein-West­falen wird die mod­erne Möglichkeit der Kom­mu­nika­tion bere­its seit Ende 2020 genutzt, jet­zt ist in Werne der Startschuss erfol­gt. „„Es hat ein­fach etwas Vor­lauf gebraucht, damit wir uns mit dem Sys­tem ver­traut machen kon­nten““, sagt Ste­fanie Hei­der, Ver­bundleitung für die vier Ein­rich­tun­gen für Kinder der Pfar­rei St. Christophorus.

Die App ist eng mit der Ver­wal­tungssoft­ware ver­bun­den, die in den Bistümern und damit auch in den Kitas bere­its seit Jahren ver­wen­det wird. „Daher ist das für die Lei­t­erin­nen der Ein­rich­tung qua­si gewohntes Ter­rain“, erk­lärt Hei­der. Mith­il­fe ver­schieden­er Funk­tio­nen kön­nen die Leitun­gen der Ein­rich­tun­gen die Erziehungs­berechtigten nun in Echtzeit informieren. Über ein Schwarzes Brett erhal­ten die Fam­i­lien all­ge­meine Neuigkeit­en, im Post­fach per­sön­liche Nachricht­en und über einen Kalen­der Infor­ma­tio­nen zu Schließ- und Feierta­gen, die direkt in den Smart­phone-Kalen­der über­tra­gen wer­den können.

Dank ein­er dig­i­tal­en Abwe­sen­heits- und Krankmelde­funk­tion kön­nen die Eltern das Kind als „abwe­send“ melden und dabei alle nöti­gen Infos angeben. Mit der Eltern-App ist es dazu möglich, Essens­bestel­lun­gen bequem online zu täti­gen und Guthaben für die Bezahlung aufzuladen.

Als soge­nan­nte „Pro­gres­sive Web App“ müssen die Nutzen­den die App nicht herun­ter­laden, son­dern kön­nen eine Verknüp­fung des Web-Browsers auf ihrem dig­i­tal­en Endgerät her­stellen. „„Die Erziehungs­berechtigten müssen sich lediglich daran gewöh­nen, dort regelmäßig nachzuschauen““, sagt Mar­ti­na Stolte, Ein­rich­tungslei­t­erin St. Sophia in Stock­um. Es gibt also im Gegen­satz zu Apps keine Benachrich­ti­gung, wenn eine neue Nachricht vorhan­den ist, dafür aber kön­nen auch nur Eltern die Dat­en ein­se­hen, die ein Kind in der jew­eili­gen Ein­rich­tung haben.

Die Sicher­heit bringt aber auf der anderen Seite den Nachteil mit sich, dass Erzieherin­nen in der Regel selb­st keinen Zugriff auf die App haben, es sei denn, sie haben aktuell eben­falls ein Kind in der Ein­rich­tung. Genau deshalb ist die Ver­bund­sleitung derzeit noch mit dem Bis­tum im Aus­tausch, um mögliche Verbesserun­gen für das Pro­gramm auf den Weg zu bringen.

Trotz der „Kinderkrankheit­en“ bietet das Pro­gramm Erziehungs­berechtigten als auch den Kindertage­sein­rich­tun­gen einen Mehrw­ert, indem die Kom­mu­nika­tion im pri­vat­en und beru­flichen All­t­ag für bei­de Seit­en erle­ichtert wird.

„„Viele Eltern haben sich eine solche Möglichkeit schon lange gewün­scht. Daher sind wir froh, dass wir jet­zt starten kon­nten““, unter­stre­icht Hei­der. Eltern, die nicht ganz so tech­nikaf­fin sind, seien überdies ermutigt wor­den, sich zu melden, falls es Prob­leme bei der Benutzung gibt. „„Der Großteil benutzt die Eltern-App aber bere­its regelmäßig““, berichtet Stolte.

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