Im Kreis Unna ist die britische Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Foto: Christoph Volkmer
Im Kreis Unna ist die britische Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Foto: Christoph Volkmer
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Kreis Unna. Am Freitag, 5. Februar, ist dem Gesundheitsamt zum ersten Mal eine Virus-Mutation im Kreis Unna gemeldet worden. Bei insgesamt fünf Personen aus dem Kreis haben Labore die britische SARS-CoV-2 Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen.

Drei Personen wohnen in Fröndenberg, eine Person in Schwerte und eine in Lünen. Herausgekommen sind die Fälle durch Nachtestungen des Landes NRW. Darunter waren auch Proben von fünf Personen aus dem Kreis Unna. Sie hatten sich zuvor auf Corona testen lassen, das Ergebnis war positiv. Das Gesundheitsamt hat Quarantäne angeordnet und die Kontaktpersonen ermittelt.

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Die genommenen Proben wurden dann nachträglich im Rahmen eines Modellprojektes vom Land ausgewählt und auf die Mutation getestet. Das Ergebnis mit der Bestätigung auf die britische SARS-CoV-2 Virusvariante B.1.1.7 lag am 8. Februar vor. Es handelt sich um Einzelfälle, ein Bezug zu Einrichtungen der Altenpflege oder Kindertagesbetreuung besteht nicht. 

Wie werden Virusvarianten erfasst?

In ganz Deutschland sind Labore nach der Coronavirus-Surveillanceverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit verpflichtet, Proben und Daten an das Robert-Koch-Institut zu senden, um einen Überblick über die Ausbreitung von Mutationen in Deutschland zu erhalten. Auch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW möchte die Verbreitung im Land erfassen und hat das erwähnte Modellprojekt „Molekulare Surveillance von SARS-CoV-2-Varianten in NRW“ gestartet. Bei Verdacht auf die Virusvariante z.B. bei ungewöhnlichen Häufungen kann auch das Gesundheitsamt Kreis Unna die Proben, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Kontaktpersonen-Nachverfolgung genommen haben, auf Varianten hin testen lassen. PK | PKU

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