Das Kreis-Gesundheitsamt meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Werne. Foto: Volkmer
Das Kreis-Gesundheitsamt meldete die neuen Corona-Zahlen für Werne. Foto: Volkmer
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Werne/Kreis Unna. Drei weitere Infektionen mit dem Coronavirus sind am Donnerstag (26. August) in Werne bekannt geworden.

Die Zahl der aktuell Infizierten steigt in der Lippestadt um drei von 17 auf 20.

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Heute sind der Gesundheitsbehörde kreisweit 89 neue Fälle, aber kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19 gemeldet worden. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.898 Fälle registriert worden. 18.827 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 576.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 84,3 (Stand: 26. August 2021).

Quarantänen

Insgesamt befinden sich im Kreis Unna 858 enge Kontaktpersonen derzeit in Quarantäne.

Umgang mit Quarantäne

Der Kreis Unna hält sich an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Quarantäne: Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne). Das Quarantäneende wird folgendermaßen bestimmt: Der erste volle Tag der Quarantäne ist der Tag nach dem letzten Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall. Ab diesem wird bis einschließlich zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt durchgezählt, sodass sich in der Summe eine Quarantänedauer von 14 vollen Tagen ergibt. Ein negatives Testergebnis führt nicht zur Verkürzung der Quarantäne.

An Schulen

Wird ein Schüler oder eine Schülerin oder eine Lehrkraft positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses für alle engen Kontaktpersonen Quarantänen aus. Berücksichtigt wird dabei immer die individuelle Situation in der Klasse. Es kann also sein, dass nur einzelne Schüler in Quarantäne müssen, es kann aber auch sein, dass die ganze Klasse betroffen ist. Alle engen Kontaktpersonen müssen in Quarantäne und werden getestet.

An Kitas

Wird ein Kindergartenkind oder eine Erzieherin/ein Erzieher in der Einrichtung positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses Quarantänen aus. Darüber hinaus wird im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung auch geprüft, welche weiteren Kontaktpersonen es gibt. Da an Kitas in den Gruppe die Kinder keine Masken tragen und auch davon ausgegangen wird, dass Abstände nicht eingehalten werden können, sind in der Regel ganze Gruppen betroffen.

Fälle an Schulen

Mittlerweile gibt es an 32 Schulen im Kreisgebiet Corona-Fälle – zehn mehr als noch vergangenen Dienstag. 47 Sars-CoV-2-Infektionen sind dort insgesamt bekannt geworden, 22 mehr als noch am Dienstag.

Betroffen sind aktuell drei Schulen in Werne mit drei Fällen und 17 Quarantäne-Verordnungen.

Fälle an Kitas

Auch vier Kitas sind betroffen, zwei in Kamen, zwei in Holzwickede. Dort hat es je Kita einen Fall gegeben. Insgesamt 158 Personen müssen in Quarantäne.

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