Mittwoch, August 17, 2022

Bürgermeister lobt Engagement des Personals im neuen Impfzentrum

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Werne/Rünthe. Bür­ger­meis­ter Lothar Christ hat sich am Mitt­woch ein Bild von den Arbei­ten im inter­kom­mu­na­len Impf­zen­trum im ehe­ma­li­gen „Gate to Asia“ an der Mari­na in Rün­the ver­schafft. An die­sem Tag war erst­mals ein Team aus Wer­ne für die Abläu­fe zustän­dig.

Auf Wunsch des Krei­ses Unna hat­ten sich die Ver­ant­wort­li­chen bei­der Kom­mu­nen dar­auf ver­stän­digt, eine ent­spre­chen­de Ein­rich­tung kurz­fris­tig umzu­set­zen. Der Stand­ort in Rün­the sei aus­ge­wählt wor­den, weil er sowohl für Berg­ka­mener als auch für Bür­ger aus Wer­ne gut ereich­bar sei, so Christ beim Orts­ter­min. An vier Tagen in der Woche hat das Impf­zen­trum geöffnet.

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„So vie­le Men­schen wie mög­lich zu imp­fen, ist der ein­zi­ge Weg, aus die­ser besorg­nis­er­re­gen­den Lage her­aus­zu­kom­men”, unter­strich der Bür­ger­meis­ter. Für die Durch­füh­rung vor Ort hat­ten sich vor allen Din­gen Cyn­thia Leß­mann, die Sekre­tä­rin des Bür­ger­meis­ters, und Susan­ne Ben­ning, Assis­ten­tin im Dezer­nat Inne­re Ver­wal­tung, erfolg­reich um Per­so­nal bemüht. Dezer­nent Frank Gründ­ken wies dar­auf hin, dass kein städ­ti­sches Per­so­nal in Rün­the tätig sei. „Das Stadt­haus ist nor­mal geöff­net, sodass wir per­ma­nent auch gar kei­ne Kapa­zi­tä­ten zur Ver­fü­gung stel­len könnten.“ 

Bür­ger­meis­ter Lothar Christ lob­te das Enga­ge­ment und die Soli­da­ri­tät der Hel­fer vor Ort. Foto: Volkmer 

Die Vor­be­rei­tungs­zeit habe ledig­lich zehn Tage betra­gen, um so zufrie­de­ner kön­ne man mit dem jet­zi­gen Ergeb­nis sein, so Christ. Der­zeit wer­den pro Stun­de 32 Ter­mi­ne durch­ge­führt, mög­li­cher­wei­se kann das Pen­sum – in Abspra­che mit dem Kreis – in der kom­men­den Woche leicht gestei­gert wer­den, sodass zusätz­li­che Ter­mi­ne mög­lich wer­den könnten.

Christ nutz­te die Gele­gen­heit, um zum Start der bei­den ers­ten Tage in „Wer­ner Ver­ant­wor­tung“ allen Beteil­gen ein Dan­ke­schön zu über­mit­teln und brach­te ein Paket mit süßer Ner­ven­nah­rung mit. „Es ist alles ande­re als selbst­ver­ständ­lich, das man von null auf hun­dert hier sitzt”, lob­te das Stadt­ober­haupt das Enga­ge­ment und die Soli­da­ri­tät der Mitarbeitenden.

Bis Ende Janu­ar liegt jeweils mitt­wochs in der Zeit von 10 bis 17 Uhr und don­ners­tags von 12 bis 19 Uhr die Ver­ant­wor­tung in den Hän­den der Stadt Wer­ne. Impf­ter­mi­ne gibt es nur über die Home­page des Krei­ses Unna und mit 14-tägi­ger Vor­lauf­zeit. „Ab dem 15. Dezem­ber wer­den Ter­mi­ne jetzt frei geschal­tet”, berich­te­te Frank Gründ­ken am Mitt­woch im Haupt- und Finanz­aus­schuss. www.kreis-unna.de/impfen.

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