Die Bonenstraße erstrahlt zwischen Partnerschaftsuhr und Kino in neuem Glanz - der vorerst letzte Abschnitt der Innenstadtsanierung in Werne. Foto: Wagner
Die Bonenstraße erstrahlt zwischen Partnerschaftsuhr und Kino in neuem Glanz - der vorerst letzte Abschnitt der Innenstadtsanierung in Werne. Foto: Wagner
Anzeige

Werne. Was lange währt…! Nach gerade abgeschlossener Umgestaltung macht die Werner Fußgängerzone nun auch im Bereich Bonenstraße richtig was her. WERNEplus berichtet in drei Teilen über die Sanierung der Innenstadt.

Lange war insbesondere der Abschnitt zwischen Partnerschaftsuhr und Kreisverkehr am Kino ein Flickwerk aus verschiedenen Pflasterungen und nachträglichen Ausbesserungen – wenig ansehnlich und holprig. Damit ist nun Schluss. Die neue zweifarbige Pflasterung ist einheitlich, Bänke und Neubepflanzungen laden zum Verweilen ein und nahezu alle Geschäftseingänge sind barrierefrei gestaltet. Kostenpunkt der Maßnahme: 820.000 Euro gesamt. Das Land NRW übernimmt 574.000 Euro (70 Prozent), die Stadt Werne steuert 246.000 Euro (30 Prozent) bei.

Anzeige

Alexander Meinhardt, Referent des Bürgermeisters, informiert in einer Mitteilung über die aufwendige Sanierung des letzten Teilstücks, die den Schlusspunkt unter die gesamte Neugestaltung der Werner Fußgängerzone setzt. Das Großprojekt hatte 2002 nach dem Entwurf des Architekten Martin Rogge seinen Anfang genommen. Nach und nach wurden Steinstraße und Schwanenplatz, Markt- und Kirchplatz, der vordere Teil der Bonenstraße und der Moormannplatz bis zum Hornecenter am Konrad-Adenauer-Platz etc. saniert.

Ein Bild der Steinstraße aus dem Jahr 2011. Bereits neun Jahre zuvor hatte die Innenstadtsanierung ihren Anfang genommen. Archivfoto: Hillebrand

Der Startschuss für die Neugestaltung der oberen Bonenstraße sei Anfang 2019 gefallen, erinnert Meinhardt an den positiven Beschluss im Bauausschuss. Bereits damals habe das vielversprechende Konzept überzeugt. Nach umfangreichen Planungen sowie einer corona-bedingten und vom Stadtrat getragenen Verschiebung des Baubeginns, begannen die Arbeiten im vierten Quartal 2020 und wurde erfolgreich abgeschlossen.

„Eigentlich ein freudiger Anlass zum Feiern“ sagt Bürgermeister Lothar Christ. Mit Verweis auf Corona könne eine Eröffnungsfeier aktuell jedoch nicht stattfinden. Mit der Umgestaltung des letzten Teilstück sei nun auch die Bonenstraße zukunftsfähig umgestaltet worden, heißt es in der Mitteilung weiter. Zuvor hatte man die Bereiche vom Bült über den Moormannplatz und weiter zum Konrad-Adenauer-Platz umfangreich saniert. In Zukunft möchte die Stadt noch den Platz vor dem Kloster sowie weitere kleinere Stellen der Innenstadt sanieren. Lohn des nun vollendeten Gesamtprojekts Fußgängerzone: Eine Innenstadt aus einem Guss.

Teil 2 folgt am Donnerstagmorgen hier bei werne-plus.de.

Anzeige