Die Kita St. Christophorus und die Wohn- und Pflegegemeinschaften St. Katharina am Becklohhof pflegen bereits seit einigen Jahren ein gutes Miteinander. Jetzt zeigt dies eine lange Wimpelkette, die Kinder und Senioren gestaltet haben. Foto: Volkmer
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Werne. Die Kita St. Christophorus und die Wohn- und Pflegegemeinschaften St. Katharina am Becklohhof pflegen bereits seit einigen Jahren ein gutes Miteinander. Doch in Zeiten von Corona sind Besuche der Kinder seit über einem Jahr kaum mehr möglich gewesen. Mit einem Gemeinschaftsprojekt im Außenbereich haben Senioren und Kindergartenkinder nun ihre Verbundenheit eindrucksvoll dokumentiert.

Die angehende Erzieherin Anna-Lena Bandl hat ihre Jahresarbeit während ihres Anerkennungsjahrs auf das generationsübergreifende Projekt ausgerichtet. Sie hatte auch die Idee, eine wetterfeste Wimpelkette zu gestalten, um die Gemeinschaft zu symbolisieren. Die Kette flattert nicht nur über dem Kita-Außenbereich, sondern auch über Teile des Gartens der Nachbarn aus dem Altenheim.

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Um die beiden Ketten miteinander zu verbinden, waren auch einige Senioren künstlerisch aktiv. In coronabedingten Abstand erfolgte am Dienstag die Übergabe der gestalteten Wimpel.

Neben den Kindern gestaltete auch die Band des Seniorenheims St. Katharina die Anbringung der Wimpel musikalisch. Foto: Volkmer

„So erinnern wir uns immer aneinander, in einer Zeit, in der persönliche Treffen noch nicht möglich sind. Das Gemeinschaftsprojekt ist ein äußeres Zeichen unserer Verbundenheit, Vielfalt und der Begegnung mehrerer Generationen“, erklärte Einrichtungsleiterin Alexandra Barbian Steinfort.

Auch auf der Seite des Seniorenheims ist die Aktion gut angekommen. „Alt und jung gehören einfach zusammen. Wir lernen viel voneinander“, sagte Sozialdienst-Leiterin Angelika Benning. St. Katharina-Geschäftsführer Rudolf Voß hofft, dass die unterschiedlichen Generationen demnächst wieder mehr Zeit miteinander verbringen können. „Wir sind auf einem guten Weg in die richtige Richtung, um die Pandemie und die Trennung zu überwinden. Ich hoffe, dass wir schon zu St. Martin wieder gemeinsam feiern können.“ 

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