Donnerstag, September 29, 2022

AFG startet Präsenzunterricht für Q1 und Q2 – Glasfaserkabel liegt

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Wer­ne. In NRW beginnt am Mon­tag, 22. Febru­ar, der Prä­senz­un­ter­richt für die Abschluss­klas­sen, so auch am Anne-Frank-Gym­na­si­um (AFG). „Die ande­ren Jahr­gangs­stu­fen müs­sen sich noch min­des­tens bis März gedul­den, zumal die Wie­der­auf­nah­me des Prä­senz­un­ter­richts mas­siv durch die Aus­wir­kun­gen des Muta­ti­ons­ge­sche­hens des Coro­na-Virus beein­träch­tigt ist“, infor­miert Schul­lei­ter Mar­cel Dam­berg jetzt in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Das Wer­ner Gym­na­si­um sei bis­lang „aus­ge­spro­chen gut“ durch die Qua­ran­tä­ne­zei­ten zwi­schen Herbst- und Weih­nachts­fe­ri­en sowie durch die Zeit des Lock­downs gekom­men. Tech­nisch ging es im Janu­ar vor­an. „Vor fünf Wochen ist das Glas­fa­ser­ka­bel in den Schul­kel­ler ver­legt wor­den. Jetzt war­tet die Schu­le dar­auf, dass die Stadt-IT Wer­ne die Glas­fa­ser anschlie­ßen lässt, denn dann wird sofort der neue Ser­ver für die Lern­platt­form UCS aus­ge­lie­fert“, schreibt Damberg.

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Basis des Ler­nens auf Distanz am AFG sei ein kon­se­quen­tes und ziel­ge­rich­te­tes Kon­zepts, das auf einem sehr hohen Anteil an Video­kon­fe­ren­zen (bis zu 80 Pro­zent) basie­re. „Der Unter­richt fin­det nach Stun­den­plan statt, was für eine glas­kla­re Tages­struk­tur der Schü­le­rin­nen und Schü­ler sorgt“, schil­dert der Schul­lei­ter. Jeweils am Sonn­tag­abend gebe es einen nach Unter­richts­stun­den struk­tu­rier­ten Wochen­plan für die Eltern, aus dem die Video­kon­fe­ren­zen mit Zugangs­da­ten ersicht­lich sei­en. Die Auf­ga­ben sei­en zusätz­lich über das Schul­ver­wal­tungs­pro­gramm Webun­tis ein­seh­bar. Mate­ria­li­en und gelös­te Auf­ga­ben tau­sche man über eine Cloud aus. Von dem struk­tu­rier­ten Kon­zept habe sich auch die Schul­auf­sicht bei einer Visi­ta­ti­on vor zwei Wochen über­zeugt. Das AFG sei als „Zukunfts­schu­le NRW“ und als zer­ti­fi­zier­te „Digi­ta­le Schu­le 2020“ nun auch eine Refe­renz­schu­le für digi­ta­les Ler­nen. Die­ses hat­te sich zunächst jedoch nur auf das Ler­nen in Prä­senz bezo­gen. Auf­grund der Arbeit einer Task-For­ce und dank per­ma­nen­te Eva­lua­ti­on gel­te dies inzwi­schen auch für das Ler­nen auf Distanz. Und das, obwohl kei­ne her­kömm­li­che Lern­platt­form vor­han­den sei, die nicht immer sta­bil funk­tio­nie­ren kann. Eine leis­tungs­star­ke Lern­platt­form mit sta­bi­len Linux-Sys­tem wer­de aber kommen.

„Ich hof­fe, dass uns kei­ne drit­te Wel­le trifft.”

Mar­cel Dam­berg, Schul­lei­ter Anne-Frank-Gymnasium

Gute Noten gibt es für die metho­disch-dikak­ti­sche Qua­li­tät des Distanz­un­ter­richts, die nahe­zu gleich mit der des Prä­senz­un­ter­richts sei. Das stell­te die Schul­lei­tung zusam­men mit den Aus­bil­dern des Stu­di­en­se­mi­nars Hamm in Unter­richts­be­su­chen bei Refe­ren­da­ren fest. Gleich­wohl feh­le der sehr wich­ti­ge per­sön­li­che Aus­tausch als sozia­le Kom­po­nen­te, die eine Video­kon­fe­renz so nicht leis­ten kön­ne. Am 22. Febru­ar kom­men Q1 und Q2, also jene Schü­ler, die in die­sem und dem nächs­ten Jahr ihr Abitur absol­vie­ren, zurück in die Schu­le und dies in vol­ler Kursstärke.

Schul­lei­ter Mar­cel Dam­berg sagt: „Wir haben umfang­rei­che Erfah­run­gen mit der Ein­hal­tung der Hygie­ne­stan­dards im Prä­senz­un­ter­richt gemacht. Die modi­fi­zier­ten A‑H-A-L-Regeln gel­ten wei­ter­hin.“ Alle Lehr­kräf­te sei­en bis zu den Som­mer­fe­ri­en in aus­rei­chen­der Anzahl mit FFP-2-Mas­ken aus­ge­stat­tet und die Kurs­grö­ßen in der Q‑Phase zudem über­schau­bar. Für grö­ße­re Kur­se stün­den meh­re­re gro­ße Räu­me zur Verfügung.

Ziel des AFG blei­be es, eine gute Vor­be­rei­tung auf Abschluss­prü­fun­gen im Rah­men des Prä­senz­un­ter­richts zu sichern. Ab dem 23. April begin­nen – so die momen­ta­ne Pla­nung des Minis­te­ri­ums – die Abitur­prü­fun­gen. Pro Schü­ler müs­sen bis zu den Oster­fe­ri­en drei Vor­ab­itur­klau­su­ren geschrie­ben wer­den. Die Klau­sur­plä­ne sind bereits bekannt.

In der Ein­füh­rungs­pha­se wer­de zunächst wei­ter­hin auf Distanz unter­rich­tet. Dass das Infek­ti­ons­ge­sche­hen mit neu­en, anste­cken­de­ren Virus­va­ri­an­ten schon jetzt Aus­wir­kun­gen auf Schul­ver­an­stal­tun­gen habe, zei­ge sich im Ver­bot aller Schul­fahr­ten bis zu den Som­mer­fe­ri­en. Mar­cel Dam­berg meint: „Ich hof­fe, dass uns kei­ne drit­te Wel­le trifft. Auf jeden Fall geht die Gesund­heit der Kin­der und Jugend­li­chen sowie aller Bediens­te­ten vor wage­mu­ti­gen Aktionen.“

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