Inspirationen für einen schönen Herbstgarten gab es beim Wochenmarkt extra“ am Samstag in der Innenstadt. Foto: Volkmer
Inspirationen für einen schönen Herbstgarten gab es beim "Wochenmarkt extra“ am Samstag in der Innenstadt. Foto: Volkmer
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Werne. Der Bauern- und Handwerkermarkt hat am Samstag coronabedingt als „Wochenmarkt extra“ stattgefunden. Bei perfekten Wetterbedingungen mit sonnigen 23 Grad fiel die Nachfrage überwiegend gut aus.

„Es sind zwar viele Menschen unterwegs, aber der Großteil guckt nur und kauft nicht“, schilderte Renate Klönne von der gleichnamigen Gärtnerei ihren Eindruck von der in diesem Jahr reduzierten Ausgabe des Bauern- und Handwerkermarkts auf dem Marktplatz, dem Kirchplatz und auf Teilen der Steinstraße. Der Familienbetrieb hatte aus der Gärtnerei am Ronnenheideweg eine vielseitige Palette an Herbstbepflanzungen mitgebracht, besonders gefragt waren Chrysanthemen und die dreifarbige Winterheide. „Wir hoffen natürlich, dass die Situation zum nächsten Spargelmarkt wieder eine andere ist“, sagte Klönne weiter.

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Das Team vom Hof Hülsmann hatte viele farbenfrohe Hingucker mitgebracht. Foto: Volkmer
Das Team vom Hof Hülsmann hatte viele farbenfrohe Hingucker mitgebracht. Foto: Volkmer

Benedikt Hülsmann gehört mit seiner Familie bei den Anbietern zu den Stammgästen beim herbstlichen Markt. „Wir haben den Stand ähnlich aufgebaut wie sonst, nur dieses Mal können die Kunden aus Abstandsgründen nicht direkt auf die Kürbisauswahl auf dem Anhänger zugreifen. Insgesamt sind die Menschen aber sehr rücksichtsvoll unterwegs.“ Die Nachfrage sei sonst schon besser gewesen, dennoch sei es schön, sich mal wieder in der Innenstadt präsentieren zu können, so Hülsmann weiter. Besonders oft verkaufte das Hof-Team mit Kindermotiven bemalte Deko-Kürbisse, aber auch essbare Exemplare waren gefragt. „Die Leute probieren immer mehr aus und entdecken immer mehr die vielen Möglichkeiten, die ein Hokkaido-Kürbis bietet“, so Hülsmann. Dazu gehört unter anderem der Traditionsbetrieb Telgmann, der am Samstag Kürbis-Eis anbot.

Besucherin Rita Krüger genoss den Spätsommertag erst in der überall gut gefüllten Außen-Gastronomie, bevor Sie noch über den Markt bummelte. „Den Garten haben wir schon fast winterfest gemacht, aber ich lasse mich gern noch mal inspirieren, denn die Auswahl an den Ständen ist gut.“ Einen anderen Grund, an den Ständen vorbeizuschauen hatten David Ruschenbaum und Lothar Riedel als Marktmeister. „Wir haben jetzt mal vor Ort abkassiert, um direkt mit den Anbietern ins Gespräch zu kommen. Die waren grundsätzlich alle – was Stimmung und Verkäufe betrifft –  zufrieden“, berichtete Ruschenbaum, der die Veranstaltung – unter Einhaltung großzügiger Abstandsregeln – vorbereitet hatte.

Dem Duo begegnete beim Rundgang an den Ständen der eine oder andere Besucher, der ohne Maske unterwegs war. „Wir sind nicht das Ordnungsamt und somit nicht berechtigt, Ordnungsgelder zu verhängen“, erklärte Ruschenbaum. So blieb es bis zum Ende des Marktes bei einer überschaubaren Anzahl von weniger als zehn mündlichen Verwarnungen.

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