Mittwoch, Oktober 5, 2022

„SURFWRLD passt nach Werne“

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Wer­ne. Im Früh­jahr und Som­mer ein Frei­zeit­park, im Herbst und Win­ter eine For­schungs­sta­ti­on: Auf dem ehe­ma­li­gen Zechen­ge­län­de in Wer­ne läuft der­zeit das Pla­nungs­ver­fah­ren zum größ­ten Surf­park der Welt. Die SURFWRLD soll 2023 an den Start gehen und die Lip­pe­stadt mit einer über­re­gio­nal bedeut­sa­men Sport‑, Ver­an­stal­tungs- und Frei­zeit­an­la­ge tou­ris­tisch auf­wer­ten. 16 Hekt­ar Gesamt­flä­che, das Haupt­be­cken mit den Maßen 250 x 95 x 1,8 Meter, Wel­len­hö­hen bis zwei Metern, 200.000 erwar­te­te Gäs­te – das sind nur eini­ge Zah­len des Pro­jekts, hin­ter dem mit Dr.-Ing. Micha­el Dete­ring ein Bür­ger aus Wer­ne steht. Mit dem pri­va­ten Inves­tor sprach WERN­Eplus über Hür­den im Pla­nungs­ver­fah­ren, Her­aus­for­de­run­gen und kur­sie­ren­de Gerüch­te rund um den Surf­park. Hier Teil 1 des Interviews.

Hal­lo Herr Dr. Dete­ring, war­um ist für Sie Wer­ne der idea­le Stand­ort für den größ­ten Surf­park der Welt und nicht Kre­feld, wo eben­falls eine Anla­ge in Pla­nung ist?

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In Kre­feld ist man sehr früh an die Öffent­lich­keit gegan­gen. Wir waren da zurück­hal­ten­der, woll­ten erst gro­ße Fra­gen geklärt haben. Wir reden aber mit den aus­län­di­schen Inves­to­ren aus Kre­feld. Bei­de Sei­ten sind der Mei­nung, dass in Nord­rhein-West­fa­len genug Platz für bei­de Anla­gen ist. Als wir den welt­größ­ten Park ankün­dig­ten, schlug das in der Surf­sze­ne mäch­tig ein. Ich sehe hier eine Men­ge Stand­ort­vor­tei­le. Die SURFWRLD passt nach Werne.

Was macht Sie so sicher, dass das Surf­park-Pro­jekt das Pla­nungs­ver­fah­ren erfolg­reich besteht und der Betrieb Ende 2022 bzw. im Früh­jahr 2023 auf­ge­nom­men wer­den kann?

Wir pla­nen nicht in einem Nah­erho­lungs­ge­biet, son­dern auf einer Indus­trie­bra­che. Wir haben als Pro­jekt­ent­wick­ler Erfah­rung, klä­ren erst die gro­ßen Fra­gen selbst ab, bevor wir zusätz­lich Gut­ach­ten in Auf­trag geben: Boden­be­las­tung, Stand­fä­hig­keit, Ener­gie, Ver­kehrs­an­bin­dung, Arten- und Natur­schutz – wir neh­men uns zuerst die kri­ti­schen Punk­te vor. Die­se haben wir geprüft und sind zum Ergeb­nis gekom­men: Das geht. Und wir waren wirk­lich sehr kri­tisch. Nach den Gut­ach­ten geht es an die Detaillierung.

Wie sieht es denn bei­spiels­wei­se mit dem Umwelt­schutz auf der Bra­che aus? 

Zunächst: Wir pla­nen auf einer lang­jäh­ri­gen pri­va­ten Indus­trie­bra­che und nicht auf einer öffent­li­chen Grün­flä­che. Trotz­dem ach­ten wir natür­lich auf den Umwelt­schutz. Wir haben genau einen Hin­weis auf eine rele­van­te Art – einen Vogel – gefun­den und wer­den für die­sen in der Nähe ein pas­sen­des Ersatz­ha­bi­tat finden.

Grund­sätz­lich ist uns aber die Nach­hal­tig­keit ein sehr wich­ti­ges The­ma. Ent­spre­chend set­zen wir auf Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gien, Ener­gie­ef­fi­zi­enz und nach­wach­sen­de bzw. recy­cel­te Bau­stof­fe, sowie Effi­zi­enz und Müll­ver­mei­dung in Gas­tro­no­mie und Ver­wal­tung. Die Dach­flä­chen möch­ten wir begrünen.

Teil 2 des Inter­views mit Dr. Micha­el Dete­ring folgt am Sonn­tag, 8. November.

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