Für den Start in der Regelbetrieb am 17. August sind die Vorbereitungen in der Kita Kunterbunt nahezu abgeschlossen, bestätigen Leiterin Silke Wittchen und Laura Middrup (v.l.). Sie verzichten hier nur kurz für das Foto auf das Tragen der Maske. Foto: Gaby Brüggemann
Für den Start in der Regelbetrieb am 17. August sind die Vorbereitungen in der Kita Kunterbunt nahezu abgeschlossen, bestätigen Leiterin Silke Wittchen und Laura Middrup (v.l.). Sie verzichten hier nur kurz für das Foto auf das Tragen der Maske. Foto: Gaby Brüggemann
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Werne. Ab 17. August beginnt in den Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen wieder der Regelbetrieb, so auch in der Kita Kunterbunt an der Berliner Straße, eine der insgesamt 18 frühkindlichen Bildungseinrichtungen in der Stadt Werne. Während in etlichen anderen Kitas noch Sommerpause herrscht, hat in der zum Familienzentrum Werne West gehörenden Kita schon die Eingewöhnungszeit für die Kinder begonnen, die jetzt nachrücken, schilderte Kita-Leitung Silke Wittchen gegenüber WERNEplus. Mit den seit dem 8. Juni geltenden Einschränkungen wie der Reduzierung der Betreuungszeit um zehn Stunden oder der Trennung der Kinder nach ihren Gruppen ist es dann wieder vorbei.

Das freut die „Ameisen“ und „Grashüpfer“, die künftig wieder nach dem teiloffenen pädagogischen Konzept der Zwei-Gruppen-Einrichtung auch jenseits ihrer eigenen Räume miteinander spielen können. Einige liebgewordene Veranstaltungen des Kita-Jahres wie die Abschlussfahrt der Maxi-Kinder, Ausflüge zur Ökologiestation, zur Polizei oder zur Feuerwehr mussten allerdings abgesagt beziehungsweise anders organisiert werden. So fand das Schultüten-Basteln ohne Elternbeteiligung statt und auch die Feier zum Ende der Kindergartenzeit feierten die künftigen Schulkinder allein mit den Erzieherinnen.

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“Die Corona-Schutzmaßnahmen bleiben auch im Regelbetrieb selbstredend erhalten”, betonte Silke Wittchen. Dazu gehört der Hygieneplan für die 45 Kinder und sieben Erzieherinnen, der unter anderem regelmäßige Desinfektion der Hände und der Kontaktflächen vorsieht. Die Erwachsenen, Erzieherinnen wie Eltern, müssen die Abstandsregeln einhalten. In Situationen wo dies nicht möglich ist, werden die Masken getragen. Dies gilt auch für die Eltern, die nun, anders als zuvor, die Kita-Räume wieder betreten dürfen. In dieser Woche, so Wittchen weiter, werden die Einzelheiten noch genau besprochen.

Während des Lockdowns hatte sich der Kita-Betrieb bekanntlich auf Notgruppen beschränkt. Danach war beim Wiederbeginn die Freude bei den Kindern groß, berichtete die Leiterin. Beim selbstverständlichen Umgang mit den Corona-Regeln waren die Kinder übrigens ganz weit vorn, stellten die Erzieherinnen überrascht fest, das die Jüngsten cool blieben und die Regeln sehr gut angenommen wurden.

Bei der Personalstärke des Kita-Teams muss die Leitung bei Beginn des Regelbetriebs keine Abstriche befürchten, weil niemand zu einer Risikogruppe gehört und somit alle im Einsatz seien, hieß es sinngemäß.

Die Erzieherinnen können sich jeweils in den geraden Kalenderwochen 14-tägig bei einem Arzt oder im Testzentrum kostenlos auf Corona testen lassen, im Wechsel mit den Lehrkräften der Schulen ergänzte Silke Wittchen zu den Regelungen ab 17. August.

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