Donnerstag, Dezember 9, 2021

Spielplatz an der Hüsingstraße soll verlegt werden

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Werne. Die Pfar­rei St. Christopho­rus über­legt, sich auf dem Kirchen­grund  St. Kon­rad klein­er zu set­zen, teilte Pfar­rdechant Jür­gen im Gespräch mit WERNE­plus mit. Angedacht sei die Ver­legung des Spielplatzes an der Hüs­ingstraße auf die Frei­fläche an der Kirche. Bau­grund­stücke in Erb­pacht kön­nten so gener­iert werden.

Die Grün­fläche und der Kirch­platz seien einige tausend Quadrat­meter groß und allein die Pflege sehr aufwändig. Und ehre­namtliche Unter­stützung bei der Unter­hal­tung zu bekom­men, sei heute schwierig, schilderte Schäfer die Sit­u­a­tion. Im Zuge dessen kön­nte der Spielplatz an der Hüs­ingstraße vor die Kapelle im St.-Konrad-Kirchturm ver­legt wer­den, sagte der Dechant.

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Zur Erin­nerung: Der in die Jahre gekommene Spielplatz an der Hüs­ingstraße war 2016 nach einem erfol­gre­ichen Online-Vot­ing der Fan­ta-Ini­tia­tive aufwändig ren­oviert wor­den. 20.000 Euro wur­den durch das Engage­ment von Wern­er Bürg­ern im Inter­net nach Werne geholt, auch der Spielplatz an der Berlin­er Straße erhielt damals eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro vom Getränke-Konz­ern. Die Pflege des Gelän­des an der Hüs­ingstraße liegt in der ehre­namtl­lichen Ver­ant­wor­tung der KAB St. Kon­rad. Und deren Vor­sitzen­der Gün­ter Schlick­er ist nicht begeis­tert von den Ver­legungsplä­nen. „Wir haben viel Energie in die Pflege des Spielplatzes gesteckt. Wir sind der Mei­n­ung, am gün­stig­sten für die gesamte Gemeinde liegt er an der Hüs­ingstraße”, meinte Schlick­er auf Anfrage. Anwohn­er pla­nen der­weil eine Unter­schrifte­nak­tion für die Beibehal­tung des jet­zi­gen Standorts.

Im Zugangs­bere­ich der Kirche gebe es genü­gend Fläche, erk­lärte Schäfer. Außer­dem passe ein Spielplatz auch gut zu dem Ange­bot der Kinderkirche. Wie berichtet soll in der Kapelle von St. Kon­rad kün­ftig an jedem drit­ten Son­ntag im Monat ein Kinder­gottes­di­enst gefeiert wer­den. Damit hat man sich in der Pfar­rge­meinde entsch­ieden, die Kinderkirche kün­ftig an einem fes­ten Ter­min und Ort stat­tfind­en zu lassen. Die „Kirche für kleine Leute“, die früher jew­eils in ein­er anderen Kirche ange­boten wurde, bekommt somit kün­ftig einen festes Zuhause in St. Kon­rad. „Die Eltern sind heute flex­i­bel und nicht mehr an einen Kirch­turm gebun­den, wün­scht­en sich aber feste Zeit­en für die Kinderkirche“, erläuterte der Dechant. Mit der evan­ge­lis­chen Kirche, die ihren Kinder­gottes­di­enst an einem anderen Son­ntag im Monat feiere, habe man sich abge­sprochen, ergänzte er.

Bevor man konkret in die Pla­nun­gen ein­steige, müssen nicht zulet­zt aus finanziellen Grün­den die Bauar­beit­en an Zen­tral­ren­dan­tur und Kapelle been­det sein. Im Herb­st könne man dann den näch­sten Schritt machen und in Gespräche mit der Stadt einsteigen.

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