In der Corona-Sommersaison zählte das Solebad in etwa nur die Hälfte der Gäste im Vergleich zu 2019. Foto: Solebad Werne
In der Corona-Sommersaison zählte das Solebad in etwa nur die Hälfte der Gäste im Vergleich zu 2019. Foto: Solebad Werne
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Werne. Im Corona-Jahr 2020 ist alles anders – natürlich auch im Solebad Werne. Nach dem Ende des Lockdowns öffnete das Freibad am 29. Mai, der Solebereich am 3. Juli wieder. Ende der Sommersaison war dann mit der Schließung des 50 Meter-Sportbeckens am 23. September. 56.801 Besucher zählte man in diesem Zeitraum.

„Das sind 3.550 pro Woche”, rechnet Jürgen Thöne vor. Der stärkste Tag war am Donnerstag, 6. August, mit 1.285 Gästen. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 war das Freibad vom 5. Juli bis zum 15. September geöffnet: In zehn Wochen kamen 69.250 Menschen, also 6.925 pro Woche. Der best frequentierteste Tag war Sonntag, 25. August, mit 2.284 Gästen.

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„Besser als nichts”, lautet die Analyse von Badleiter Thöne, der unter den Pandemie-Regelungen rund 49 Prozent weniger BesucherInnen begrüßen konnte als im Jahr zuvor. „Es war unsere Aufgabe, der Bevölkerung ein sicheres Schwimmangebot zur Verfügung zu stellen. Das ist uns gelungen und darauf sind wir stolz”, sagt Jürgen Thöne.

Kein Bad sei zu einem „Corona-Hotspot” geworden, „da die Hygieneanforderungen bei uns schon vorher sehr hoch waren”, gibt der Badleiter zu bedenken. Von den Freizeitangeboten sei das Schwimmen eine sichere Variante. „Das wollen wir nach den Revisionsarbeiten auch im Herbst und Winter beibehalten und unser Angebot aufrecht halten”, so Thöne abschließend.

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