Die Koordinatorinnen der Hospizgruppe Annette Alfermann (von links), Martina Bußmann und Anja Linker laden zur Info-Veranstaltung ein. Foto: Hospizgruppe
Die Koordinatorinnen der Hospizgruppe Annette Alfermann (von links), Martina Bußmann und Anja Linker laden zur Info-Veranstaltung ein. Foto: Hospizgruppe
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Werne. Jedes Jahr am zweiten Samstag im Oktober wird der Welthospiztag begangen, in diesem Jahr also am 10. Oktober. Unter dem Motto „Solidarität bis zuletzt“ lädt die Hospizgruppe Werne e.V. zu einer Infoveranstaltung ein. Am 10. Oktober zwischen 10 und 14 Uhr sind alle am Kirchhof 2a willkommen, um sich über die Arbeit der Hospizgruppe, die Ausbildung zum ehrenamtlichen Begleiter und die Angebote in der Sterbe- und Trauerbegleitung zu informieren.

„Schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten, dafür sind wir von der Hospizgruppe Werne e.V. seit 1999 da. Daher möchten wir, zusammen mit Ehrenamtlichen, allen interessierten Werner Bürgern wie auch in den vergangenen Jahren unsere Arbeit vorstellen“, so die Koordinatorinnen der Hospizgruppe Annette Alfermann, Martina Bußmann und Anja Linker. Die Menschen in Werne sollen dadurch über die konkreten Angebote und Möglichkeiten der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung informiert werden. „Wir wissen aus unserer täglichen Arbeit, dass Schwerstkranke häufig Angst vor Schmerzen und schweren Symptomen, vor Einsamkeit und Apparatemedizin haben sowie die Befürchtung, auf Hilfe angewiesen zu sein und An- und Zugehörigen zur Last zu fallen. Unsere Aufgabe als Palliativmediziner, die der Koordinatorinnen und unserer qualifizierten Ehrenamtlichen ist es, diese Ängste wahrzunehmen und Alternativen aufzuzeigen”, so Dr. Hans Piepenbrock, 1. Vorsitzender der Hospizgruppe Werne e.V.

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Denn: Noch immer ist zu wenig bekannt, dass Hospizarbeit und Palliativversorgung umfassende Möglichkeiten zur Unterstützung eines würdevollen, weitgehend beschwerdefreien, durchaus selbstbestimmten und eher am „natürlichen Ablauf“ ausgerichteten Sterbens bieten. Diese Möglichkeiten müssen in der Öffentlichkeit mehr Gehör finden. Um der gestiegenen Nachfrage nach Begleitung in Familien und Pflegeeinrichtungen nachkommen zu können, soll im kommenden Jahr wieder ein Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Begleiter*innen stattfinden. Interessierte Bürger*innen, die sich dieses dankbare Ehrenamt für sich vorstellen können, bekommen am Welthospiztag viele interessante Informationen zur Ausbildung, und auch die ersten Termine stehen schon fest, so dass diese in die persönliche Planung mit einbezogen werden können.

Desweiteren stehen die Koordinatorinnen Annette Alfermann, Martina Bußmann und Anja Linker sowie einige erfahrene ehrenamtliche Begeliter*innen an diesem Tag auch für Einzelgespräche im Büro am Kirchhof 2a zur Verfügung. Für weitergehende Informationen oder Terminabsprachen sind die Koordinatorinnen unter 02389-7797301 (mit Rufumleitung) erreichbar. Es gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor Corona.

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