Am kommenden Freitag öffnet der Familienbereich im Solebad wieder, ab dem 3. Juli kommt dann auch das Solebecken hinzu. Foto: Solebad Werne
Am kommenden Freitag öffnet der Familienbereich im Solebad wieder, ab dem 3. Juli kommt dann auch das Solebecken hinzu. Foto: Solebad Werne
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Werne. Wie geht es mit dem Solebad weiter? Mit dieser Frage beschäftigten sich Verwaltung und Politik im Badbetriebsausschuss am Dienstagabend. Bislang durften nur Bahnenschwimmbecken geöffnet werden. Zum Wochenende hin wird man sich aber der “Normalität” annähern, wie Badleiter Jürgen Thöne erklärte.

Am Freitag, 19. Juni, öffnet das Familienbad mit Rutsche – natürlich unter verschärften Bedingungen (Einhalten des Mindestabstandes, Hygieneregeln). “Wir schauen uns genau an: Funktioniert das?”, so Thöne weiter. An den Zeitfenstern und der Online-Ticketbestellung halte man zunächst noch fest. Maximal 350 Besucher pro Phase sind dann erlaubt.

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Die komplette Öffnung visieren die Verantwortlichen für Freitag, 3. Juli, an. Die Sprudelliegen sind repariert, aktuell läuft die Sole wieder ins Becken. “Wir nehmen die Wasserproben und erwarten die Freigabe innerhalb von zehn Tagen”, rechnete Frank Gründken, Geschäftsführer der Natur-Solebad Werne GmbH, vor: “Wir haben dann wieder unser Bad, wie wir es kennen – nur unter erschwerten Bedingungen.” Die finnische Sauna mit Abstand und 80 Grad ist ebenfalls wieder zugänglich. Nur das Dampfbad bleibt gesperrt.

Auch im Kursbereich gibt es Fortschritte, die Leitung hat einen Pandemieplan entwickelt und Aquafitness- und Schwimmkurse geplant. “Anmeldungen sind in Kürze online möglich”, berichtete Jürgen Thöne.

Wenn die komplette Öffnung da ist, wolle man auch weg von den bisher eingeführten Zeitfenstern, sondern eine Maximalzahl – besonders für das Solebecken – bestimmen. “Dann gelten wieder die normalen Eintrittspreise und Tarife”, erläuterte Thöne. Der eingeschränkte Betrieb mit dem Freibad war für die Verantwortlichen im negativen Sinn “erschlagend” (Frank Gründken), also ein echter Schlag ins Wasser. “Wir haben nur 3.600 Euro in einer Woche eingenommen. Bei dem Aufwand, den wir betrieben haben, hätten wir das Bad besser zulassen sollen”, lautete Gründkens ernüchterndes Zwischenfazit.

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