Dank der Kirchengemeinde St. Christophorus kommt am Wochenende doch ein bisschen Sim-Jü-Stimmung auf. Foto: Gemeinde
Dank der Kirchengemeinde St. Christophorus kommt am Wochenende doch ein bisschen Sim-Jü-Stimmung auf. Foto: Gemeinde
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Werne. Die Pfarrei St. Christophorus hat für das Sim-Jü-Wochenende ein kleines Programm zusammengestellt und feiert das wegen Corona abgesagte Traditionsvolksfest in kleinem Rahmen in der Kirche.

Das letzte Wochenende im Oktober ist normalerweise reserviert für das größte und älteste Volksfest an der Lippe. Bereits im Jahre 1362 gab Bischof Adolf von Münster uns in Werne das Recht, zu Simon und Juda (28. Oktober) einen freien Markt zu halten. Die Sim-Jü Kirmes hat sonst hunderttausende Besucher an den vier Festtagen, heißt es in den Pfarrnachrichten. Beginnen wird man traditionell mit dem Beiern am Samstag, dem Läuten der Glocken per Hand. Mit Seilen an den Klöppeln werden so verschiedene Melodien gespielt. Zum Abschluss erklingt dann das Vollgeläut. Die ersten Klänge gibt es ab 12 Uhr in weiten Teilen der Stadt zu hören, informiert die Kirchengemeinde und erinnert daran, dass in der Innenstadt von Werne und somit auch auf dem Kirchplatz die Maskenpflicht gilt.

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Am Samstagabend steht dann die Vorabendmesse in St. Christophorus unter dem Zeichen der Kirchenmusik. Beginn der Messe ist um 17 Uhr.

Zur Festmesse am Sonntag um 11.15 Uhr wird Schaustellerpfarrer Sascha Ellinghaus in der Pfarrkirche begrüßt. Sascha Ellinghaus wird an diesem Tag die Predigt halten und unter anderem über die aktuelle Situation der Schaustellerfamilien berichten. Es ist geplant, diese Festmesse online per Facebook zu übertragen.

www.christophorus-werne.de

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