Seit dem Umzug von der Stockumer Straße kommen viele Kunden auch wieder zu Fuß oder mit dem Rad, um Briefmarken zu kaufen oder Päckchen zu verschicken. Foto: Christoph Volkmer
Seit dem Umzug von der Stockumer Straße kommen viele Kunden auch wieder zu Fuß oder mit dem Rad, um Briefmarken zu kaufen oder Päckchen zu verschicken. Foto: Christoph Volkmer
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Werne. Ende August 2018 hatte die Post ihre Filiale an der Alten Münsterstraße geschlossen. Post-Dienstleistungen gab es dann ein gutes Jahr lang beim neuen Kooperationspartner Raid Rishmawian an der Stockumer Straße. Der nutzte dann die Chance, um wieder in die unmittelbare Nähe der alten Post zu ziehen. Eine gute Entscheidung für ihn und die Kunden.

Am Freitag, 7. August, ist die Neueröffnung an der Alten Münsterstraße 10 schon 250 Tage her. Für den Post-Dienstleister, der hier neben Briefen und Päckchen auch Basis-Leistungen der Postbank anbietet, ist die Zeit schnell vergangen. Denn Langeweile hat es bei Rishmawi, der tatkräftig von seiner Frau und den Kindern unterstützt wird, zu keinem Zeitpunkt gegeben. „Es sind seit dem Beginn der Pandemie deutlich mehr Briefe verschickt worden. Dazu sind viele Menschen zu Hause geblieben und haben mehr im Internet bestellt. Somit haben wir deutlich mehr zu tun gehabt“, sagt er. Im Gegensatz zu anderen Dienstleitern gab es für die Filiale keine Corona-Zwangspause. Es war immer geöffnet.

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Was sich im Vergleich zum Standort an der Stockumer Straße und dem näher am Zentrum befindlichen Ladengeschäft nicht geändert hat, ist die Frequenz am ersten Werktag der Woche. „Dann ist mit Abstand am meisten los, weil viele Leute dann ihre Lieferungen abholen, falls sie am Wochenende den Paketfahrer verpasst haben“, sagt Rishmawi, der daher an Montagen mehr Personal im Einsatz hat, um die Wartezeiten für die Kunden trotz des großen Ansturms so kurz wie möglich zu halten.

Insgesamt hat sich die Kundenfrequenz am neuen Standort noch einmal erhöht. „Es sind jetzt wieder viele ältere Kunden hier, die zu Fuß kommen und denen der Weg zur Stockumer Straße einfach zu weit gewesen ist. Das sind auch die Menschen, die besonders gerne Briefe schreiben und verschicken“, hat Rishmawi festgestellt.

Die Kunden, die mit dem Auto kommen, müssen seiner Einschätzung nach auch nicht lange nach einem Parkplatz suchen. „Viele nutzen lediglich den kurzzeitigen, kostenlosen Parkzeitraum, sodass die Parkplätze dann auch schnell wieder für andere Kunden frei werden.“

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