Nach fünf Monaten Pause starte am Freitagabend die erste Spielrunde in der Familienbildungsstätte.  Foto: Christoph Volkmer
Nach fünf Monaten Pause starte am Freitagabend die erste Spielrunde in der Familienbildungsstätte.  Foto: Christoph Volkmer
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Werne. Mitte März stellte das monatlich stattfindende Spielcafé die letzte Veranstaltung im Bunten Haus vor dem Corona-Lockdown dar. Am Freitagabend startete nach fünf Monaten Zwangspause die nächste Spielrunde – an einem neuem Ort.

Mit einer Verlegung vom Familiennetz am Fürstenhof in die Familienbildungsstätte in der Innenstadt startete das Spielcafé in die von vielen Stammgästen sehnlich erwatete neue Saison. Da die Räumlichkeiten im Familiennetz momentan nicht zur Verfügung stehen, treffen sich Erwachsene und Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr vorerst in der Fabi zum gemeinsamen Ausprobieren und Spielen neuer und alter Gesellschaftsspiele.

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Das Spielcafe ist ein offenes, kostenfreies Angebot der Familienbildungsstätte Werne in Kooperation mit dem Familiennetz und den Familienzentren in Werne. Dass das Spielen auch unter Corona-Bedingungen möglich ist, dafür sorgten am Freitag die Veranstalter und verantwortlichen Moderatoren Marcus Gäßner, Klaus Niemann und Margaretha Winkelmann.

Neben der Erfassung der Kontaktdaten, den Abstandsregeln und der Maskenpflicht vor und nach den Spieleinheiten hieß es für alle Spieler, vor und nach Benutzen der Spiele die Hände direkt am Spieltisch zu desinfizieren.

Die Resonanz nach der behördlich verordneten Auszeit war mit über zehn Teilnehmern gut. „Pro Spieltisch dürfen maximal vier Personen Platz nehmen. Uns ist bewusst, dass dadurch der gesellige Charakter des Spielcafes nicht mehr im Vordergrund steht, aber der Spaß am Spiel als solches bleibt ja trotzdem erhalten“, so Marcus Gäßner. „Außerdem bekommen wir Rückmeldungen, dass viele unserer regelmäßigen Teilnehmer sich sehr freuen, endlich einmal wieder außerhalb der Familie mit neuen Spielen, die sie selbst nicht im Schrank haben, spielen zu dürfen“, ergänzte Margaretha Winkelmann.

Auch Dagmar Reuter vom Jugendamt freute sich über das Comeback der Reihe: „Die Leute freuen sich, dass sie und ihre Kinder nicht mehr nur über das Internet spielen können. Außerdem ist die Auswahl mit über 200 Spielen hier riesig.“ Nach der Veranstaltung werden alle benutzten Spiele für 72 Stunden nicht mehr genutzt, soweit eine Desinfektion nicht möglich ist. Darüber hinaus wird das Spielcafé räumlich entzerrt und abhängig von der Teilnehmerzahl in bis zu drei Räumen angeboten.

Nächster Termin für das Spielcafé ist der 11. September um 19 Uhr in der Familienbildungsstätte. An dem Abend können sich Spielefans dann schon mal für den folgenden Samstag und Sonntag warmspielen. Denn am 12. und 13. September laden Jugendamt und Stadtjugendring zum zweiten Mal zur Veranstaltung „Werne spielt“ ein.

Mehr Informationen dazu gibt es in Kürze bei WernePLUS.

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