Mit einem Fragenkatalog will die Klimainitiative
Mit einem Fragenkatalog hat die Klimainitiative "People 4 Future" die Haltung der heimischen Politiker zum Thema Klimawandel beleuchtet. Foto: Privat
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Werne. Die Gruppe „People for Future Werne“ (vorher Parents for Future) rückt das Thema Klimawandel mit Blick auf die Kommunalwahlen am 13. September auf die Tagesordnung der örtlichen Politik. „Kommunalwahl gleich Klimawahl“, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung der Gruppe.

„Der Klimawandel wirkt sich auf die Menschen in Werne immer belastender aus. Die Bürger leiden unter trockenen und heißen Sommern und vermehrt auftretenden tropischen Nächten. Wir erleben heftige Starkregen, trotzdem sinkt der Grundwasserspiegel stetig, Fluss- und Bachläufe in Werne sind für lange Zeit im Jahr ausgetrocknet und sind nur einige alarmierende Beispiele dafür, dass der Klimawandel auch in Werne stattfindet“, schreibt Martina Haase im Auftrag der Gruppe. Deshalb sei für „People for Future“ der Umwelt- und Klimaschutz auch nicht mehr wegzudenken, heißt es weiter.

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Gemeinsam mit der Klimainitiative “Natürlich!Werne” und dem BUND haben „People for Future“ einen umfassenden Fragenkatalog zusammengestellt und an Parteien sowie Bürgermeister- und Landratskandidaten adressiert. Mit ihren Fragen zu den sechs Themenkomplexen „Mobilität“, „Klimaschutz und das Konzept“, „Bauen-Wohnen-Leben“, „Natur- und Artenschutz“, „Wirtschaft und Unternehmen“ sowie „Digitalisierung und Herausforderungen“ wollen die Mitglieder Meinungen, Vorhaben und Zielsetzungen einholen und erfahren, welche Maßnahmen des Klimaschutzes, der Klimafolgen-Anpassung und der Ressourcenschonung in den jeweiligen Wahlprogrammen geplant seien.

Die Antworten aus der Umfrage werden zu gegebener Zeit unkommentiert veröffentlicht, informiert „People for Future.

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