Die erfolgreichen Leserinnen und Leser der Marga-Spiegel-Schule mit (hinten von links): Jan Seepe, Lennard Durkalic; vorne: Marlon Kohlmann, Jasmina Zukhayraeva und Luca Rohlmann. Foto: Meuche
Die erfolgreichen Leserinnen und Leser der Marga-Spiegel-Schule mit (hinten von links): Jan Seepe, Lennard Durkalic; vorne: Marlon Kohlmann, Jasmina Zukhayraeva und Luca Rohlmann. Foto: Meuche
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Werne. An der Marga-Spiegel-Sekundarschule fand ein interner Lesewettbewerb der Jahrgangsstufe sechs statt. Eine Jury bewertete die Leistung der Klassensieger. Als Lohn gab es schokoladige Präsente, Urkunden und für die Besten ein jeweils Buch. Als Siegerin wurde Jasmina Zukhayraeva gekürt.

„Es war uns wichtig, den Vorlesewettbewerb trotz der durch Corona schwierigen Situation stattfinden zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Erfahrung gemacht, wie schön es sein kann, in die Phantasiewelt eines Buches einzutauchen, wenn man der Gegenwart mal entfliehen will“, sagt Deutschlehrerin Sabine Meuche.

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In der Jury saßen Lehrerin Katharina Hölger (verantwortlich für Schülerbücherei), Marion Gloger (Stadtbücherei), Thilo Lochthofen (Klasse 10, Schülersprecher MSS) und Sabine Meuche (Abteilungsleitung 5-7 MSS).

Die Teilnehmenden mussten zunächst ihr Buch vorstellen und die Textstelle einordnen, bevor sie diese vorlasen. Die Jury bewertete Lesetechnik, Interpretation und Auswahl. Anschließend musste drei Minuten lang ein Fremdtext gelesen werden, Ausschnitte aus „Hilfe, ich will hier raus“ von Salah Naoura. Jede(r) Vorleser*in durfte zwei Mitschüler*innen zur Unterstützung mitbringen, natürlich unter Einhaltung von strengen Abstands- und Hygieneregelungen.

Als Siegerin ging Jasmina Zukhayraeva hervor. Sie wird an den Veranstalter, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels, gemeldet und nimmt im Januar 2021 am Kreisentscheid teil. Auf Rang zwei landete Marlon Kohlmann vor Luca Rohlmann.

Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass der Wettbewerb viel Spaß gemacht habe. Sie bedauerten die Absage des bundesweiten Vorlesetages (20. November). Dann wären sie in die Kitas und Grundschulen gegangen, um dort vorzulesen.

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