Der Vorstand der Freilichtbühne tagte in der Aula des St. Christophorus Gymnasiums. Foto: Saskia Ibrahim
Der Vorstand der Freilichtbühne tagte in der Aula des St. Christophorus Gymnasiums. Foto: Saskia Ibrahim
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Werne. Am letzten Sonntagfand fand in der Aula des St. Christophorus-Gymnasiums die Jahreshauptversammlung der Freilichtbühne Werne statt. Diese hatte eigentlich bereits im März stattfinden sollen, musste aber auf Grund von Corona verschoben werden. Es standen verschiedene Punkte auf der Tagesordnung.

Zunächst blickte Karin Zurstraßen, 1. Geschäftsführerin, auf die Jubiläumssaison 2019 mit gleich vier Stücken zurück. So wurden neben „Konferenz der Tiere“ auch „Die Schatzinsel“, „Der kleine Horrorladen“ und „Schlager lügen nicht“ gespielt. Zu diesen vier Stücken, die ein Publikum aus allen Altersklassen lockten, konnte die Freilichtbühne knapp 11.000 Zuschauer begrüßen.

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Weiter erinnerte Zurstraßen an die verschiedensten Aktivitäten, an denen die Freilichtbühne beteiligt war. Sei es als Veranstalter oder aber auch als Ausrichter, Teilnehmer oder Unterstützer. Und die Bandbreite der Aktivitäten kann sich wirklich sehen lassen. So wurde darauf zurückgeblickt, dass sich wieder eine Fußgruppe am Rosenmontagsumzug beteiligte und es eine Open-Air-Kinonacht gab. Aber natürlich blieben auch die Veranstaltungen von „Unforgettable Shows“ und der traditionelle Adventsmarkt nicht unerwähnt.

Wehmütig berichtete Karin Zurstraßen über die Saison 2020, die bekanntlich nicht stattfinden konnte.  Holger Schulte, 2. Geschäftsführer, berichtete zunächst von Vorfreude. Und dann: „In den Nachrichten hörte man immer wieder von einem seltsamen Coronavirus, der in China sein Unwesen treibt. Zum Glück weit weg, dachten wir, doch dann war es auf einmal näher, als es uns allen lieb war.“ Aber er lobte auch das Verständnis für die Saisonabsage unter den Mitgliedern und das Engagement bei den Alternativen zur „normalen“ Saison, wie zum Beispiel der Online-Märchenstunde, die auf den Social-Media-Kanälen stattfand.

Einen Hoffnungsschimmer gab es am Ende des Geschäftsberichtes aber. So konnten die Verträge für die Stücke „Vampir Winnie Wackelzahn“, „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Schlager, Stars und deutsche Welle“ auf die Saison 2021 verschoben werden, so dass die Stücke dann gespielt werden.

Auch in diesem Jahr standen wieder Wahlen an, bei denen Christoph Bergmann (Vorsitzender), Holger Schulte (2. Geschäftsführer), Ulrike Maß (Kassiererin), Gunar Krause (Schriftführer) und Heiko Steinweg gemeinsam mit Sarah-Jane Jücker als Kassenprüfer im Amt bestätigt wurden. Änderungen im Vorstand gibt es auf der Position der 2. Kassiererin. Diese Aufgabe übernimmt nun Simone Littau.

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