Die Feuerwehr tat alles möglich, um die Eule zu retten. Vergeblich. Foto: Feuerwehr Werne
Die Feuerwehr tat alles möglich, um die Eule zu retten. Vergeblich. Foto: Feuerwehr Werne
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Werne (ots) – Die Löschgruppe 2 aus Langern und der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurden am Freitagmorgen um 7.54 Uhr per digitalem Meldeempfänger zu einer Tierrettung an der Lünener Straße in Werne Langern alarmiert. Das Alarmstichwort auf dem digitalen Meldeempfänger lautete “TH_1 – LG2 – LZ1 – Eine Eule hat sich in der seitlichen Abspannung eines Telepraphenmasten verfangen”.

Die Erkundung des zuerst eintreffenden Gruppenführers aus Langern auf einem Privatgrundstück ergab, dass sich ein Wildvogel in einem Telefonmasten in circa fünf Meter Höhe mit der Kralle bzw. Unterschenkel verfangen hatte und sich nicht selbstständig befreien konnte. Kurzfristig wurde ein Steckleiterteil vom Löschfahrzeug [2-LF10-1] am Masten in Stellung gebracht und ein Feuerwehrmann befreite mit Fingerspitzengefühl die sehr schwer verletzte Eule.

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Die aus der Innenstadt mitalarmierte Drehleiter [1-DLK23-1] sowie das standardmäßig ausrückende Hilfeleistungslöschfahrzeug [1-HLF20-1] konnten die Einsatzfahrt abbrechen. “Der Wildvogel konnte nach der Rettung und der Untersuchung eines nahegelegenen Tierarztes jedoch leider nicht gerettet werden”, berichtete Oberbrandmeister Tobias Tenk. Der Wildvogel verstarb an seinen schweren Verletzungen.

Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug der Löschgruppe Langern sowie acht Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen des Löschzug 1. Nachdem die Gerätschaften wieder verlastet waren konnte der Kreisleitstelle in Unna um 8.35 Uhr Einsatzende gemeldet werden.

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