Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.): Charlotte Kauba, Julia Krickau (begleitenden Mathematik-Lehrerinnen), Dustin Hegner, Anton Mors und Marcel Damberg (Schulleiter). Foto: AFG/Bäumer
Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.): Charlotte Kauba, Julia Krickau (begleitenden Mathematik-Lehrerinnen), Dustin Hegner, Anton Mors und Marcel Damberg (Schulleiter). Foto: AFG/Bäumer
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Werne. Erstmalig in der Geschichte des Anne-Frank-Gymnasiums nehmen zwei Schüler an dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend forscht“ teil, der eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Wirtschaft und Wissenschaft ist. Die Stiftung Jugend forscht e.V. möchte junge Menschen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördern – „zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft!“, wie es auf der Homepage der Stiftung heißt.

Talente sollen frühzeitig entdeckt und gezielt gefördert werden. Der Wettbewerb wird jährlich auf drei Ebenen ausgetragen und richtet sich an MINT-Talente im Alter von 15 bis 21 Jahren. Das Anne-Frank-Gymnasium freut sich sehr, dass sich in diesem Jahr die Schüler Anton Mors (Jgst. 9) und Dustin Hegner (Jgst. Q2) als Team angemeldet haben. Gemeinsam erforschen die beiden sogenannten Jungforscher die Welt der Mathematik. Bei ihrem selbst gewählten Thema geht es um die Darstellung von auf dem Kreisrand definierten Funktionen als Sehnenmenge – mehr wird allerdings noch nicht verraten.

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Die beiden begabten Mathematiker werden bei Ihrer Forschungsarbeit von den Lehrerinnen Charlotte Kauba und Julia Krickau begleitet. Diese haben mit den Schülern gemeinsam die Fachbibliothek Mathematik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster aufgesucht, um sie dort in die Literaturrecherche einzuführen. Zudem organisierten sie ein Treffen mit einem ehemaligen AFG-Schüler, der aktuell an der WWU in Mathematik promoviert und ihnen weitere Gedankenanstöße aus wissenschaftlicher Perspektive geben konnte.

Da es auch für die beiden Lehrerinnen eine erstmalige Teilnahme als Projektbetreuerinnen von „Jugend forscht“ ist, nahmen diese kürzlich an einem Webinar teil, bei dem es sowohl um die schriftliche Arbeit als auch um die Projektpräsentation ging, die in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation ggf. online erfolgen wird. Damit die Jugendlichen insbesondere in dieser außergewöhnlichen Zeit in die Lage versetzt werden, selbst erfolgreich zu forschen und ihre Ideen in einem eigenen MINT-Projekt zu verwirklichen, haben die Stiftung Jugend forscht e.V. und Corona School e.V. ein neues Online-Angebot geschaffen. Bei dem sog. 1:1-Projektcoaching werden die Jungforscher individuell mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – Studierende und „Jugend forscht“-Alumni – für eine persönliche Unterstützung vernetzt.

Auch Dustin Hegner und Anton Mors haben sich für dieses Angebot beworben, um von einem Coach ihres Fachgebietes mit dessen Expertise und Erfahrung online unterstützt und beraten zu werden.

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