Ausbildung bedeutet Zukunft

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Hamm/Werne. „Mit Mut und Optimismus – und Corona zum Trotz – führen wir die Ausbildung weiter“, blickt Jutta Heinert positiv in die Zukunft. Die pädagogische Geschäftsführerin des Kita-Trägerverbundes im Evangelischen Kirchenkreis Hamm freut sich über 34 Nachwuchskräfte im frühpädagogischen Bereich, die sie jetzt im Park von Haus Caldenhof in Hamm begrüßte.

„Ausbildung bedeutet Zukunft. Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen“, unterstrich Heinert. Denn ganz bewusst hat sich der Ev. Kirchenkreis dazu entschieden, in die Zukunft zu investieren und jungen Menschen einen Ausbildungsplatz anzubieten. Seit dem 1. August 2020 haben 23 Berufspraktikantinnen und elf neue PIA-Kräfte ihre Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher in einer der 39 Kitas des Ev. Kirchenkreises Hamm begonnen.

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Diese 34 Plätze verteilen sich auf die Gemeinden Ahlen (vier), Bönen (vier), Hamm (23) und Werne (drei). Das einjährige Praxisjahr der Berufspraktikantinnen bildet den praktischen Abschluss nach einer zweijährigen schulischen Ausbildung. Erst dadurch erlangen die angehenden Erzieherinnen ihre staatliche Anerkennung.

PIA hingegen ist die Abkürzung für „Praxisintegrierte Erzieherausbildung“. Dabei sind die Azubis gleich von Beginn ihrer dreijährigen Ausbildung in der Kita, während die schulische Ausbildung begleitend erfolgt. Erst die gute Kooperation zwischen dem kirchlichen Träger und den Fachschulen in den zuständigen Städten, welche neu aufgebaut und weiter entwickelt wurde, ermöglicht die Verzahnung von Theorie und Praxis. Gerade in diesem Wechsel sieht Jutta Heinert den enormen Vorteil dieser Praxisintegrierten Ausbildung: „Die Azubis können das erlernte Wissen aus den Schulen direkt in der Praxis ausprobieren und neue Ideen in die Kitas einbringen. So profitieren die Azubis, die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen und vor allem die Kinder.“

Hinzu kommen zu den 34 PIA- und Berufspraktikantinnen noch elf Praktikantinnen der Fachoberschule (FOS), die jeweils für ein Jahr in einer evangelischen Kita lernen und erst dadurch ihren Abschluss der Fachoberschulreife erlangen. Warum fördert der Kirchenkreis Hamm gerade in diesen ungewissen Zeiten die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher in so besonderem Maße? „Unser gutes und langjähriges Wissen in der Arbeit in Kitas wollen wir an den Nachwuchs weitergeben“, betont Jutta Heinert. Und sie ergänzt: „Nicht zuletzt investieren wir so in die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher, weil uns das Wohl der Kleinsten der Gemeinde am Herzen liegt.“

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