An der Wiehagenschule wurden 89 Erstklässler begrüßt, darunter diese beiden Jungen aus der 1a. Foto: Wagner
An der Wiehagenschule wurden 89 Erstklässler begrüßt, darunter diese beiden Jungen aus der 1a. Foto: Wagner
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Werne/Stockum. Nun sind auch die i-Dötzchen in das neue Schuljahr gestartet. An den drei Grundschulen in Werne gab es aufgrund der Corona-Pandemie nur kleine Einschulungsfeiern, die von den Leitungen aber liebevoll vorbereitet und durchgeführt wurden. Insgesamt 248 Erstklässer hatten am Donnerstag ihren ersten Schultag in der Kardinal-von-Galen-Schule, Uhlandschule und Wiehagenschule.

Spitze im Kreis: Fünf erste Klassen für die Uhlandschule

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Bunt und fröhlich ging es am Donnerstagmorgen auf dem Schulhof der Uhlandschule zu. Die Hauptpersonen des Tages, 113 Mädchen und Jungen, wurden corona-bedingt etappenweise in die Schulfamilie aufgenommen. Der gemeinsame Schulstart mit allen Erstklässlern, Eltern und Großeltern war wie an allen anderen Grundschulen des Landes eben nicht möglich. Im fliegenden Wechsel, aber nicht minder herzlich, wurden die fünf Klassen aufgenommen, die 1d und 1e wegen der ungeraden Zahl in einem Rutsch.

Fünf Eingangsklassen, damit sei die Schule nicht nur in Werne Spitze, sondern auch im gesamten Kreis Unna, freute sich Schulleiterin Eleonore Neumann über den starken neuen Jahrgang. Man sei räumlich und personell gut ausgestattet, habe viel Platz auf dem Schulhof und eine viel gelobte Betreuung, sieht sie den Grundschulstandort im Werner Westen gut aufgestellt. „Die ersten vier Schuljahre sind die schönsten, fragt eure Eltern und Großeltern“, machte sie die Kinder neugierig, die Welt der Schule zu entdecken.

Weil ihr heute nicht zur Kirche kommen konntet, kommt die Kirche zu euch, begrüßte Dechant Jürgen Schäfer die i-Dötze und gab ihnen seinen Segen und die besten Wünsche mit auf den Weg.

Mut machte den Kindern auch Konrektorin Regina Knepper mit der Geschichte von Leo Löwe. Die Zweitklässler hatten mit Lehrerin Dorothea Sterner einen Abc-Schnellkurs für ihre neuen Mitschüler vorbereitet und dann übernahm Tanzlehrerin Barbara Steinhorts die Regie. Im Nu brachte sie die Kinder in Bewegung, die anschließend zum ersten Mal in ihre Klassen wanderten.

Das macht Spaß: Tanzlehrerin Barbara Steinhorst brachte Bewegung in die i-Dötze der Uhlandschule. Foto: Gaby Brüggemann
Das macht Spaß: Tanzlehrerin Barbara Steinhorst brachte Bewegung in die i-Dötze der Uhlandschule. Foto: Gaby Brüggemann

Erste Unterrichtsstunde für die Jüngsten an der Wiehagenschule

89 Mädchen und Jungen bilden in vier Klassen den ersten Jahrgang der Wiehagenschule. Die Einschulungsfeier fand zeitversetzt stand. Am Anfang stand ein von Pfarrer Alexander Meese und Pastoralreferentin Pia Gunnemann vorbereiteter Wortgottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum. Durch das Chamäleon Charly, eine Handpuppe, erfuhren die i-Dötzchen, dass sie so sein dürfen wie sie sind, um dazu zu gehören.

Danach ging es zum Schulgelände, wo einige ältere SchülerInnen die „Neuen“ herzlich empfingen. Während die Kinder ihre erste Unterrichtsstunde mit der Klassenlehrerin absolvierten, informierte Schulleiterin Nicola Buschkotte die Eltern draußen über die Regelungen in Zeiten der Pandemie. „Um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, werden wir bis Ende August keine Klassen mischen und möglichst wenig Fachlehrer pro Klasse einsetzen“, erklärte sie. In der OGS, OLe und Frühbetreuung werde das Essen nur jahrgangsweise eingenommen. „Dieses Konzept hat den Vorteil, dass im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus maximal ein Jahrgang in Quarantäne geschickt werden kann und nicht die ganze Schule“, so Nicola Buschkotte.

Vom Pausenhof ging es für die Erstklässler mit Nasen-Mund-Schutz und der Klassenlehrerin ins Schulgebäude zur ersten Unterrichtsstunde. Foto: Wagner
Vom Pausenhof ging es für die Erstklässler mit Nasen-Mund-Schutz und der Klassenlehrerin ins Schulgebäude zur ersten Unterrichtsstunde. Foto: Wagner

Fröhliche Begrüßung für Stockumer i-Dötze

„Wer ist aufgeregt?“, fragte Cordula Stamm, kommissarische Leiterin der Kardinal-von-Galen Schule, in die Runde der Erstklässler und der Spaß war groß, als auch die Finger einiger Eltern prompt in die Höhe gingen. Nacheinander hatten sich  Kinder und Eltern der beiden ersten Klassen am Donnerstag auf dem Schulhof der Stockumer Grundschule versammelt – zu einem doch etwas anderen Schulanfang in Corona-Zeiten. So feierte also jede Eingangsklasse für sich ihren ersten Schultag.

Zum Equipment der 46 Jungen und Mädchen, die in ihre Schulzeit starteten, gehörten heute nicht nur Schultüte und Tornister, sondern eben auch die Masken. Die werden auf dem Schulgelände und in den Gängen getragen. Sitzen die Kinder in ihren Klassen auf ihren Plätzen, dürfen sie die Masken ablegen, schilderte die Schulleiterin zu den Corona-Regeln.

Neben Cordula Stamm waren jeweils auch die Klassenlehrerinnen, die Sonderpädagogin, Schulsozialarbeiterin und das Team der OGS zur Stelle, um die neuen Schulkinder zu begrüßen. Die lauschten aufmerksam der Geschichte von Froggy Frosch, der auch mit etwas Bauchgrummeln zu seinem ersten Schultag ging. Pfarrer Karl Heinz Hense von der katholischen Kirchengemeinde St. Christophorus ließ es sich nicht nehmen, die Kinder in Empfang zu nehmen, bevor es dann für alle in die Klassen ging.

Auf dem Pausenhof fand eine kleine Einschulungsfeier an der Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum statt. Foto: Gaby Brüggemann
Auf dem Pausenhof fand eine kleine Einschulungsfeier an der Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum statt. Foto: Gaby Brüggemann
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