Mittwoch, Februar 25, 2026

Anzeige

Das verrückteste Brillenmuseum der Welt zu Gast bei „Die Brille Werne“

Werne. Lieber einen Golfplatz oder Batman auf der Nase? Die leichteste Brille der Welt aus Adler-Federn tragen oder die schwere vom olympiaverrückten Ed aus dem Film „Eddy the Eagle – alles ist möglich!“ Die 10.000 Jahre alte Mammut-Fassung ist ebenso dabei, wie die politische Theo-Waigel-Brille mit Augenbrauen von der weltweit nur 100 Exemplare gefertigt wurden.

Ob Star-Wars oder Star-Designer, es gibt kaum eine Brille, die es nicht gibt. Die kuriose Brillenausstellung „Walk of Frame – Brillen, die helfen“ ist vom 12. Mai bis 12. Juni 2023 – und damit schon zum dritten Mal – bei „Die Brille Werne“ an der Steinstraße 42 in Werne zu bestaunen.

Vor Ort dürfen sich Interessierte über völlig ausgeflippte Brillenmode freuen und diese sogar für ein Selfie zum Fotografieren oder crazy Videos, aufsetzen. Bei einigen Exponaten ist es kaum vorstellbar, dass diese tatsächlich so getragen wurden. Und alle haben ihre ganz eigene, begeisternde Geschichte zu erzählen, wie das Designerstück „Nose“ mit Metallnase. Diese Handarbeit, ursprünglich für die Haute-Couture-Shows in Paris entworfen, fiel 2021 der Flutkatastrophe zum Opfer und konnte durch seinen Kölner Optiker gerettet werden. Jetzt hilft dieses „Flut-Unikat“ wiederum anderen, da die Crazy-Brillen des Walk of Frame wichtige Projekte in den Regionen unterstützen.

Birgit Havers (mitte) eröffnete die Ausstellung zusammen mit Sabine und Andreas Vogt (links) sowie Rebecca Gutzat vom Verein „Alle gemeinsam, keiner einsam e.V.“ Foto: Wagner

Durch einen persönlichen Kontakt von Birgit Havers zum Buchautor und Walk-of-Frame-Gründer Oliver Alexander Kellner ist es gelungen, das mobile Museum nach Werne zu holen. Damit die Freude rund um diese Crazy-Brillen zusätzlich einen guten Zweck unterstützt, fördert „Die Brille Werne“ damit die Suppenküche des Projekts „Alle gemeinsam, keiner einsam e.V.“, wie die Inhaberin im Beisein von Vereinsgründerin Rebecca Gutzat berichtete: „Das ist eine tolle Aktion, die wir gerne unterstützen wollen.“

Jeweils Dienstag und Freitag bietet der Verein seit Januar 2023 einen Treffpunkt für Senioren an, bei dem man nicht nur kostenfrei lecker frisch und warm essen, sondern auch miteinander kommunizieren kann. „Im Moment haben wir rund 20 Stammgäste“, verriet Rebecca Gutzat im Gespräch mit WERNEplus. Auch ein Sommerfest sei in Planung.

Einfach dem Plakat des Walk of Frame folgen und zahlreiche Crazy-Brillen und deren Geschichte entdecken. Wenn vor Ort gerade Zeit ist, dürfen die Brillen sogar für ein lustiges Selfie aufgesetzt werden. Foto: Oliver-Alexander Kellner

Der Eintritt in die Welt der Brillen ist kostenfrei und für die finanzielle Unterstützung des Projektes sorgt Geschäftsinhaberin Birgit Havers mit ihrem Team – zusätzliche freiwillige Spenden der Kunden sind aber natürlich willkommen.

Während der vierwöchigen Ausstellung spenden Birgit Havers und ihr Team einen Geldbetrag pro verkaufter Brille an das noch sehr neue, beispielhafte Sozialprojekt. Im Geschäft steht eine Spendenbox, in die jeder kleine und große Kunde noch etwas einwerfen kann.

Weitere Informationen auch unter: www.brille-werne.de oder www.walkofframe.de.

Weitere Artikel von Werne Plus

Feuerwehr ärgert sich über Information via „Dorffunk“ – Stockumer Straße lange gesperrt

Werne. Die Freiwillige Feuerwehr Werne steht aktuell vor Schwierigkeiten bei den Rettungswegen. Das machte der neue Wehrleiter Tobias Tenk am Donnerstag (19. Februar 2026)...

DJK Langern wählt Vorstand – Dr. Martin Zobel seit 50 Jahren Mitglied

Werne. Bei der DJK Langern dreht sich fast alles um das Dorfgemeinschaftshaus. Das wurde am Freitagabend deutlich, als sich die Mitglieder des Vereins zur...

„Werne blüht auf“: Paten für Blumenampeln gesucht

Werne. "Werne blüht auf": Auch 2026 sollen wieder zahlreiche Blumenampeln in der Innenstadt von Mai bis Oktober farbenfrohe optische Highlights sein, eine schöne Atmosphäre...

„Das war peinlich!“: LBW-Damen enttäuschen ihren Trainer

Werne. "Verlieren wäre in Ordnung gewesen aber nicht mit 28 Punkten. Das war peinlich!", fand Coach Cajus Cramer deutliche Worte zur Leistung seiner Schützlinge...