Corona-Impfung: Terminvergabe beginnt bald

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Werne / Kreis Unna. Nach den ersten Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen über die mobilen Teams startet bald die Arbeit in den 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe: Laut NRW-Gesundheitsministerium wird es in ganz Nordrhein-Westfalen am 1. Februar soweit sein. Geimpft werden hier zunächst Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre oder älter sind und einen Termin vereinbart haben. Jetzt gibt es neue Fakten und einen Starttermin für die Terminvergabe.

Der für Werne zuständige Kreis Unna wird im Auftrag von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in den nächsten Tagen ein Informationsschreiben an die Impfberechtigten verschicken. Die Terminvergabe erfolgt online und telefonisch ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr. Impfberechtigte Bürger können online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 sowie ausschließlich in Westfalen-Lippe auch unter 0800 116 117 02 möglich sein. Aufgrund der großen Nachfrage kann es zu längeren Wartezeiten am Telefon kommen.

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Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe weist darauf hin, dass zunächst ausschließlich diejenigen Bürger berechtigt sind, einen Termin zu vereinbaren, die das Informationsschreiben erhalten haben. Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar findet nicht statt, es gibt auch keine Wartelisten. „Um es noch einmal klar und deutlich zu sagen: Wir können nur so viele Termine vergeben, wie Impfstoff da ist – und dieser ist im Moment begrenzt. Das sollte aber nicht zu Frust oder gar Verunsicherung unter den Bürgerinnen und Bürgern führen. Jeder, der möchte, wird geimpft – nur eben nicht alle auf einmal. Es ist wichtig, dass die Menschen bei allem Enthusiasmus, der durch die zugelassenen Impfstoffe in der Gesellschaft entstanden ist, realistisch bleiben“, erklärt der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe mit Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller.

Kassenärztliche Vereinigung bittet Bürger um Geduld

Das Trio appelliert zudem an die Bürger, umsichtig und geduldig zu bleiben. „Ärzte, medizinisches Fachpersonal, die Pflegeheime, die Verwaltungsmitarbeiter und alle weiteren Beteiligten: Wir alle tun unser Bestes, um einen reibungslosen und vor allem schnellen Ablauf der Impfungen zu ermöglichen. Wir alle müssen aber auch jeden Tag mit neuen Informationen und Entwicklungen umgehen, sie einsortieren und unser Handeln anpassen. Es stellen sich viele Fragen, aber nicht zu jeder Frage gibt es schon Antworten. Wann jemand einen Termin bekommt, wann die weiteren priorisierten Personengruppen dran sind, welcher Impfstoff verimpft wird – all diese Fragen hängen in erster Linie von einem Faktor ab: Der Impfstoffverfügbarkeit. Wir sind zuversichtlich, dass uns in den nächsten Wochen zunehmend mehr Impfdosen zur Verfügung stehen werden, sodass auch immer mehr Menschen geimpft werden können.“

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