Berufskolleg Werne geht „professionell mit Corona um“

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Werne. Das Coronavirus macht auch vor dem Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg nicht Halt. „Nur weil bisher nicht berichtet wurde, heißt das nicht, dass wir keine Fälle hätten. Das wäre ja auch unnatürlich“, erklärte Schulleiter Helmut Gravert am Montag in einem Pressegespräch zur Lage der Bildungseinrichtung.

Das Berufskolleg des Kreises Unna hat rund 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie ein 67-köpfiges Kollegium. Seit Sommer zählte die Schule neun bestätigte Coronafälle bei den Jugendlichen. Auch zwei Lehrkräfte waren zwischenzeitlich infiziert. „Den ersten Fall überhaupt haben wir am 30. September registriert“, erklärt Helmut Gravert. Sein Stellvertreter, Jürgen Artmann, ergänzt: „Ansteckungen über den Klassenraum haben wir nicht beobachtet.“ Damit käme das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg in Sachen Corona gut weg.

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„Wir gehen damit professionell um. Die Absprachen mit dem Kreis-Gesundheitsamt funktionieren gut“, berichtet Gravert. Aktuell befinden sich aufgrund von drei infizierten Schülern und einer Lehrkraft zwei Klassen in Quarantäne. Hier greife dann das Lernen auf Distanz.

Schulleiter Helmut Gravert (v. links), sein Stellvertreter Jürgen Artmann und Lehrerin Katrin Stüwe betonen die gute Zusammenarbeit mit den Behörden in Sachen Corona. Foto: Wagner
Schulleiter Helmut Gravert (v. links), sein Stellvertreter Jürgen Artmann und Lehrerin Katrin Stüwe betonen die gute Zusammenarbeit mit den Behörden in Sachen Corona. Foto: Wagner

Die aus Landesmitteln bezahlten digitalen Endgeräte für die Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien – insgesamt 120 iPads – werden nach den Weihnachtsferien erwartet. „Es hat sich in Sachen Digitalisierung viel an den Schulen bewegt in den vergangenen Monaten“, meint Helmut Gravert. Er bewertet die Zusammenarbeit mit dem Kreis Unna und den NRW-Ministerien in Pandemiefragen sehr positiv. So seien die FFP2-Masken für das Lehrpersonal sehr flott geliefert worden.

„Mein Dank gilt unserem Kollegium, das noch mehr leistet als sonst, und den Jugendlichen. Es ist schon eine Belastung, sechs Stunden lang einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen“, so der Schulleiter. Und Jürgen Artmann fügt hinzu: „Das Schulleben geht weiter. Wir beschäftigen uns nicht nur mit Corona den ganzen Tag.“

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