Pläne für Baugebiet Dahlkamp in Stockum werden konkreter

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Stockum. Während der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Stockum bereits läuft, sind nun die Planungen für die Erschließung der angrenzenden Wohnbaufläche – dem Baugebiet „Dahlkamp“ – einen Schritt weiter. Im Bezirksausschuss gab es Zustimmung für die dafür nötige Erschließung der Feldstraße.

Neben dem neuen Gerätehaus des Löschzugs sollen nach der Planung im südlichen Bereich sechs neue Grundstücke eingerichtet werden. Einblicke in den Bebauungsplan stellte das planende Ingenieurbüro DW aus Kamen in Form der derzeitigen Entwurfsplanung vor.

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Diese sieht unter anderem vor, dass das Gebiet mit einer zu bebauenden Fläche von rund 8.000 Quadratmetern aufgrund technischer und wirtschaftlicher Sicht im Mischsystem entwässert und am Bestandskanal in der Werner Straße angeschlossen wird. „Die Kanalbaumaßnahmen erfolgen als Neubau in offener Bauweise“, kündigte Dirk Thal, Betriebszweigleiter Straßen und Verkehr der Stadt an.

Die Geschwindigkeit in der Feldstraße, die als Erschließung der neuen Wohnhäuser dienen wird, soll maximal 30 Stundenkilometer betragen. Ein einseitiger Gehweg mit einer Breite von 1,60 m Breite ist als Fußwegverbindung zur Werner Straße vorgesehen.

Kein Parken auf der Fahrbahn

Der Pflasterbereich im Stichweg wird als verkehrsberuhigter Bereich mit fünf Baumscheiben und einem Wendehammer als Parkmöglichkeit festgelegt. Die anliegenden Grundstücke sollen über eigene Stellplätze und Garagen auf den Grundstücken verfügen, Parken im Fahrbahnbereich ist nicht vorgesehen.

Im Bereich des künftigen Straßenkörpers entlang der Feldstraße befindet sich derzeit eine Baumreihe. In der weiteren Projektbearbeitung soll noch ermittelt werden, in welchem Zustand sich die Bäume befinden und ob und in welchem Umfang artenschutzrechtliche Untersuchungen zur Fällung der Bäume stattfinden müssen.

Für die Arbeiten soll es möglichst keine Vollsperrung im Bereich der angrenzenden und viel befahrenen Werner Straße geben. „Es hat bisher den Anschein, dass das funktionieren kann“, so Dirk Thal. Die Gesamtkosten der Maßnahme, die als nächstes Thema beim Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung sein wird, belaufen sich auf etwa 650.000 Euro.

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