Montag, März 30, 2026

Eis aus Stockum versüßt ab jetzt den Hafenbesuch in Rünthe

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Werne/Rünthe. Der Frühsommer präsentiert sich aktuell mit warmen Temperaturen. Ein perfekter Zeitpunkt für Jungunternehmer Peter Telgmann, die Expansion seiner Eismanufaktur weiter voranzutreiben. Daher gibt es sein Eis jetzt auch an der Marina in Rünthe. Der neu am Hafen installierte Eisschrank zur Selbstbedienung ist seit einer guten Woche in Betrieb.

„Wir wechseln alle 14 Tage ein paar Sorten, sodass die Auswahl für den Kunden immer wieder spannend ist“, sagt Konditor und Gelatiere Peter Telgmann. Im April 2020 hat der Jungunternehmer den ersten „Genussautomat“ an der eigenen Eismanufaktur in der ehemaligen Bäckerei Berger in Werne-Stockum eröffnet. Ein weiterer Automat befindet sich an der Saline in Werne.

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Nicht nur die Sortenvielfalt und eine Herstellung ohne Zusatzstoffe liegen dem 20-Jährigen am Herzen, denn auch den unterschiedlichen Bedarf der Kundschaft hat Telgmann bei dem Automaten-Angebot im Fokus. So gibt es den großen Becher für 4,90 Euro, dessen Inhalt etwa dreieinhalb Kugeln Eis entsprechen. Für Kinder befinden sich kleinere Becher im Automaten, die für 2,50 Euro etwa anderthalb Kugeln beinhalten, rechnet der Süßspeise-Produzent vor.

Jungunternehmer Peter Telgmann, über die Grenzen des Münsterlands für sein „Echtes Konditoreneis“ bekannt, kooperiert mit der Marina Rünthe. Das Eis am Automaten gibt es seit einer Woche. Bei der offiziellen Vorstellung am Montag waren Tobias Kamps von der Kamps-Gruppe, Karsten Quabeck vom Stadtmarketing Bergkamen und Ratsfrau Monika Wernau vor Ort. Foto: Volkmer

Daran, dass der Automat nun zur Steigerung der Aufenthaltsqualität am Sportboothafen installiert worden ist, hat die Bergkamener Ratsfrau Monika Wernau tatkräftig mitgewirkt. Die Rüntherin, die unter anderem im Ausschuss für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung aktiv ist, kannte das Eis aus Werne-Stockum bereits seit einiger Zeit.

„Ich habe ihm die Marina sehr ans Herz gelegt. Da er dabei ist, zu expandieren, hat es sich angeboten, hier einen Automaten aufzustellen“, erinnert sich Wernau an das erste Telefonat mit Telgmann. Die Pandemie und nicht zuletzt die Arbeiten an der Lippebrücke führten dazu, dass sich die Umsetzung um rund anderthalb Jahre verzögert hat.

„Den Wunsch nach einem solchen, dauerhaften Angebot gibt es schon lange Zeit“, sagt Karsten Quabeck vom Stadtmarketing. Nachdem die Kamps-Gruppe viele Bereiche der Marina gekauft hat, um diese neu zu beleben, wurde man sich schnell einig. „Die Nachfrage ist schon sehr gut“, ist Telgmann mit der Resonanz nach den ersten Tagen seit der Inbetriebnahme sehr zufrieden.

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