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Werne. Das Ordnungsamt hat am Mittwoch zwölf „herrenlose“ Fahrräder vom Bahnhofsvorplatz entfernt. Diese hatten die Pflegearbeiten durch den Bauhof behindert. Die FDP-Fraktion begrüßt die Aktion. Einstimmig wurde Anfang des Jahres ein Antrag der Liberalen im Ausschuss für Soziales, bürgerschaftliches Engagement und Öffentliche Ordnung verabschiedet, dort „Ordnung zu schaffen“, also die Räder zu entfernen.

„Endlich passiert etwas!“, ließ die FDP-Fraktionsvorsitzende Claudia Lange zur Aufräumaktion des Werner Ordnungsamtes via Pressemitteilung verlauten. „Wir haben immer darauf gedrängt, dass das Ordnungsamt die Möglichkeit nutzt Räder zu entfernen, wenn sie langandauernd widerrechtlich abgestellt werden“, wird Claudia Lange weiter zitiert.

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„Es ist immer rechtlich schwierig, Fahrräder einfach so zu entfernen. Jetzt stellte sich die Situation so dar, dass einige ‚Drahtesel‘ die Pflegearbeiten der Bauhof-Mitarbeiter behinderten“, erklärte Werner Kneip aus dem Ordnungsamt. So habe man „herrenlose“ Räder mit einem Zettel samt Aufforderung, diese in einer Frist wegzuräumen, versehen. Werner Kneip sagte: „Mittwoch haben wir dann zwölf Fahrräder entfernt und eingelagert, um die notwendigen Arbeiten durchführen zu können.“ Die Räder könnten immer noch im Stadthaus abgeholt werden, ehe sie irgendwann als Fundsache angesehen werden.

Keine rechtliche Handhabe besteht, "wild parkende" Räder zu entfernen. Die FDP-Fraktion drängt auf mehr Fahrradständer. Foto: Wagner
Keine rechtliche Handhabe besteht, „wild parkende“ Räder zu entfernen. Die FDP-Fraktion drängt auf mehr Fahrradständer. Foto: Wagner

Die Liberalen sind noch nicht ganz zufrieden, denn in ihrem angenommenen Antrag werden auch mehr Abstellmöglichkeite gefordert. „Unser Ziel ist es, große Parkzonen für das Abstellen von Fahrrädern zu schaffen und diese mit ausreichend Bügeln zum sicheren Abschließen der Räder zu versehen“, erläuterte Claudia Lange. Die vorhandenen Fahrradständer seien alle belegt und reichten bei Weitem nicht aus.

Frank Adamietz, Betriebsleitung Kommunalbetrieb Werne, erklärte hierzu: „Wir werden den politischen Willen umsetzen. Da wird was passieren.“

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